CT des Dickdarmes 2017-04-12T14:39:06+00:00

CT des Dickdarms

UNTERSUCHUNGSVORBEREITUNG

Lesen Sie bitte hierzu unseren entsprechenden Vorbereitungsbogen. Zur weiteren Information verweisen wir auch auf unsere Broschüre zur  virtuellen Dickdarmdarstellung.

UNTERSUCHUNGSABLAUF

Die Untersuchung erfolgt in liegender Position auf dem Untersuchungstisch des Computertomographiegerätes. Über ein weiches in den Enddarm eingeführtes Darmrohr erfolgt zur Entfaltung des Darmes  vorsichtiges Einpumpen von Raumluft. Dies führt zu einem leichten Druckgefühl. Zur Ruhigstellung des Darmes wird dann noch intravenös ein Medikament (Buscopan) gespritzt. Anschließend erfolgt die Untersuchung zuerst in Rückenlage ohne i.v. KM und dann in Bauchlage mit einer i.v. Kontrastmittelgabe. Die Gabe eines Beruhigungsmittels ist – wie bei der konventionellen Endoskopie üblich – nicht notwendig. Danach ist die Untersuchung abgeschlossen und kann mit Ihnen besprochen werden.

WAS LEISTET DIE METHODE?

Die virtuelle Endoskopie ist eine besondere Form der computertomographischen Schnittbilddiagnostik und stellt im Prinzip eine Simulation der konventionellen Endoskopie mit bildgebendem Verfahren dar. Hierbei werden dünne computertomographische Schichten der zu untersuchenden Körperregionen, wie zum Beispiel des Bauches, angefertigt und die gesammelten Daten in einem speziellen Computerprogramm nachverarbeitet.

Das Ergebnis ist dann die virtuelle räumliche Darstellung zum Beispiel des Dickdarmes. Mit diesem Verfahren können dann – wie bei der konventionellen Untersuchung – Darmwandveränderungen beurteilt werden. Entzündliche oder tumoröse Darmwandprozesse sowie Darmpolypen lassen sich hierbei aussagekräftig beurteilen.

Gleichzeitig bietet uns das Verfahren auch die Möglichkeit, die Abdominalorgane als Computertomographie mit vielen Einzelschichten darzustellen und zu untersuchen.

Bei Kontraindikationen einer konventionellen Endoskopie, wie z. B. bei bestimmten entzündlichen Erkrankungen (z. B. Divertikulitis), ist die virtuelle Endoskopie die einzige Möglichkeit, endoskopische Informationen über die Erkrankung zu erlangen. Durch die ständige Bewegung des Magen-Darmtraktes sowie anatomische oder pathologische Hindernisse, gestaltet sich die reale Endoskopie häufig als schwierig oder unmöglich. Diese Schwierigkeiten zeigen sich bei der virtuellen Endoskopie nicht. Die Methode kann auch als einfach durchzuführende Vorsorgeuntersuchung (Screening) eingesetzt werden oder auch als Planung vor und Kontrolle nach Darmoperationen.