Wichtige Patienteninformationen

Wichtige Patienteninformationen 2017-04-07T07:56:55+00:00

ZUR COMPUTERTHOMOGRAPHIE IM STRAHLENINSTITUT CDT GmbH
Untersuchungen des Kopfes (Schädel und Gehirn) sowie der Bandscheiben und Skelettanteile bedürfen keiner besonderen Vorbereitung. Für Untersuchungen des Bauches und Beckens werden meist 1-2 Liter Kontrastmittellösung zum Trinken gereicht, um im Bild den Magen-Darm-Trakt abgrenzen zu können. Diese Art Kontrastmittel ist normalerweise nicht jodhaltig, sondern besteht aus einer Bariumverbindung. Für die meisten Untersuchungen brauchen Sie nicht nüchtern zu kommen, eine leichte Kost ist jedoch empfehlenswert.

Im Rahmen der bei Ihnen geplanten Untersuchung ist möglicherweise die intravenöse Gabe eines jodhaltigen Kontrastmittels erforderlich. Kontrastmittel werden im Allgemeinen gut vertragen. Bei Überempfindlichkeit (Allergie) kann es jedoch zu Brechreiz, Juckreiz, Hautausschlag u. ä. Reaktionen kommen, die in der Regel rasch wieder abklingen.

Überempfindlichkeitsreaktionen einzelner Organe oder des Kreislaufs sind selten. Schwere, lebensbedrohliche Reaktionen sind extrem selten.

MEHR ZUM THEMA KONTRASTMITTEL
Für die Durchführung einer Computertomographie sollten die aktuellen Laborwerte über ihre Nieren-und Schilddrüsenfunktion vorliegen (Kreatinin-und basaler TSH-Wert).

Durch die Gabe von intravenösem Kontrastmittel in der Computertopographie wird die Beurteilbarkeit der Untersuchung deutlich verbessert. Durch die Kontrastmittelgabe werden Blutgefäße kontrastiert und Tumore sowie entzündliche Veränderungen zuverlässig erkannt und besser abgegrenzt.

Durch die orale Einnahme von Kontrastmittel kann der gesamte Magen-Darmtrakt dargestellt werden, krankhafte Veränderungen können hierdurch exakter dargestellt und abgegrenzt werden.

Während der intravenösen Gabe des Kontrastmittels spüren Sie in den meisten Fällen ein intensives Wärmegefühl, dass sich in allen Bereichen ihres Körpers bemerkbar machen kann. Dieses zum Teil unangenehme Gefühl vergeht allerdings nach einigen Sekunden wieder von alleine. Schwere Kontrastmittelzwischenfälle sind bei den modernen Kontrastmitteln heutzutage sehr selten geworden. Bei den ersten klinischen Anzeichen werden von uns sofort entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet. Eine Unverträglichkeitsreaktion kann sich durch Übelkeit und Erbrechen bemerkbar machen. Allergische Reaktionen können zu Hautausschlag, Juckreiz, aber auch zu Atemnot und zu Kreislaufreaktionen führen.

In dem verabreichten Röntgenkontrastmittel ist eine verhältnismäßig große Menge an Jod gebunden. Dies kann bei bei einer Schilddrüsenüberfunktion eine vermehrte Produktion von Schilddrüsenhormon auslösen.

Auch Neigungen zu Allergien oder bereits durchgemachte allergische Reaktionen auf einen verabreichtes Kontrastmittel sollten mitgeteilt werden. In diesen Fällen geben wir unseren Patienten als Vorsichtsmaßnahme entsprechende antiallergische Medikamente.

Auch eine vorbestehende Nierenerkrankung sollte vor einer geplanten Kontrastmittelgabe mitgeteilt werden.

Diabetiker (Zuckerkranke Patienten), die ein metforminhaltiges Medikament einnehmen, müssen dieses zwei Tage vor der CT Untersuchung absetzen und erst zwei Tage nach der Untersuchung wieder einnehmen.

Diese Medikamente können Wechselwirkungen mit Kontrastmittel verursachen.
Absolute Kontraindikationen bestehen nicht. Schwangere sollten allerdings nur in seltenen Ausnahmefällen unter einer strengen Indikationsstellung untersucht werden.

WEITERE INFORMATIONEN
Wenn Sie noch Fragen zur Untersuchung haben, werden wir Ihnen diese selbstverständlich ebenfalls gerne beantworten.

Weitere Informationen finden Sie in dem Patientenportal www.radiologie.de.