MRT der Gefäße 2017-04-11T14:12:43+00:00

MRT der Gefäße

UNTERSUCHUNGSVORBEREITUNG UND ABLAUF 

Eine besondere Vorbereitung ist hierfür nicht notwendig.

UNTERSUCHUNGSABLAUF

Die Untersuchung erfolgt  in liegender  Postion im Kernspintomographiegerät . Zur Vorbereitung auf die Kontrastmittelinjektion legen wir Ihne eine Venenverweilkanüle in die Armbeuge. Danach werden Sie mit dem Untersuchungstisch in das geräumige  vorne und hinten offene Gerät geschoben. Die Untersuchung dauert etwa 15 – 20 Minuten . Sie werden von uns während der gesamten Zeit überwacht. Komplikationen treten bei dieser Untersuchung kaum auf . In seltenen Fällen kann es schon einmal zu Kontrastmittelunverträglichkeiten kommen.

WAS LEISTET DIE METHODE?

Die kernspintomographische Darstellung der Blutgefäße hat sich mittlerweile in der klassischen Routinediagnostik neben der konventionellen arteriellen Gefäßdiagnostik und der dopplersonographischen Darstellung von Blutgefäßen etabliert. Hierbei besteht kernspintomographisch die Möglichkeit, die Untersuchung ohne und mit einer i.v. KM-Gabe durchzuführen. Hauptsächlich wird hierbei die native Untersuchung (ohne i.v. KM Gabe) für die Darstellung der Hirngefäße verwendet und die kontrastmittelunterstützte Untersuchung für die übrigen Gefäßabschnitte im zentralen und peripheren Körperbereich.

Die hauptsächlichen Einsatzbereiche für die kernspintomographische Gefäßdarstellung entsprechen denen der diagnostischen konventionellen Darstellung. Hierbei eignet sich die Untersuchung besonders für die Darstellung von Gefäßveränderungen bei Arteriosklerose sowohl der Bauchschlagader (Aorta) und der Becken- und Beingefäße als auch der Nieren- oder Baucharterien. Gefäßanomalien wie zum Beispiel Aussackungen der Blutgefäße (Aneurysmata), Kurzschlussverbindungen (Shunts) oder Gefäßspasmen (Einengungen von Gefäßen zum Beispiel unter Wärme-oder Kältereiz) lassen sich ebenfalls gleichwertig beurteilen.

Die technischen Voraussetzungen hierfür liefern die heute verfügbaren modernen Kernspintomographiegeräte durch die Ausrüstung mit einem starken Magnetfeld (1,5 Tesla), schnellen Gradientenfeldern und modernster Nachverarbeitungssoftware. Die sog. Niederfeld- oder  „offenen“ Kernspintomographiegeräte sind hierzu jedoch nicht in der Lage.

Der entscheidende Vorteil für den Patienten ist, dass die kernspintomographische Gefäßuntersuchung weitgehend risikolos durchgeführt werden kann und ohne aufwändige operationsähnliche Technik auskommt, keine unangenehmen ambulanten oder stationären Ruhephasen eingehalten werden müssen und dass hierbei keine operationsbedingten Nebenwirkungen auftreten. Außer einer Venenverweilkanüle in einer Armbeugevene und der Gabe eines intravenösen Kontrastmittels ist die Untersuchung für den Patienten nicht belastend.