Strahleninstitut Neurologie 2017-04-13T16:15:14+00:00

AUF KURZEN WEGEN ZUM BEHANDLUNGSERFOLG IM CDT

Optimale Behandlung und Betreuung unserer Patienten bedeutet für uns: Zusammenarbeit hochqualifizierter Spezialisten verschiedener Fachrichtungen sowie modernste, apparative Ausstattung. Unsere Patienten sind im CDT bestens versorgt.

NEUROLOGIE

Die Neurologie befasst sich mit Erkrankungen des Nervensystems, dazu gehören das zentrale Nervensystem, bestehend aus Gehirn und Rückenmark sowie das periphere Nervensystem. Die Erkrankungen der Muskulatur fallen in den Bereich der Neurologie. Die genaue Befragung der Patienten und die körperliche Untersuchung sind in der Neurologie sehr wichtig.

WAS HÄUFIGE ERKRANKUNGEN IN DER NEUROLOGIE SIND

  • Bandscheibenvorfälle mit Reizung/Schädigung der Nervenwurzeln
  • Engpasssyndrome und andere periphere Erkrankungen des Nervensystems
  • Epilepsie
  • Schlaganfall
  • Multiple Sklerose
  • Demenz
  • Parkinson-Erkrankung
  • Meningitis
  • Hirntumoren

LEISTUNGSÜBERSICHT NEUROLOGIE

Die Elekroenzephalographie ist die grafische Darstellung elektrischer Aktivität des Gehirns durch Ableitung der Potentialschwankungen an der Schädeloberfläche. Dazu werden Elektroden über eine Haube auf der Kopfhaut angebracht und nach Verstärkung aufgezeichnet. Das EEG wird in der Diagnostik und Verlaufskontrolle von Anfallserkrankungen, Bewusstseinsstörungen und Störungen der Hirnleistung eingesetzt. Die Untersuchung ist schmerzlos und ungefährlich.

Die evozierten Potentiale ermöglichen die Untersuchung verschiedener Nervenbahnen. Sie werden durch die Reizung eines Sinnesorgans oder eines peripheren Nervs ausgelöst und über die Kopfoberfläche mit Elektroden abgeleitet.
Die Untersuchungen werden abhängig vom prüfenden System visuell (VEP), akustisch (AEP) und somatosensibel (SSEP) genannt. Alle Methoden sind ungefährlich und schmerzfrei.

Visuell evozierte Potentiale (VEP): untersuchen die Funktion des Sehnervs und der Sehbahn. Sie sitzen im dunklen Raum, betrachten ein Schachbrettmuster und fixieren dabei einen bestimmten Punkt. Dadurch entsteht eine Reizantwort, welche über die Haut des Hinterkopfes abgeleitet wird.

Akustisch evozierte Potentiale (AEP): untersuchen die Funktion des Hörnervs und der Hörbahn. Sie hören über einen Kopfhörer erst rechts dann links Geräusche, die Reizantwort wird über die Oberflächenelektroden hinter dem Ohr abgeleitet.

Somatosensibel evozierte Potentiale (SSEP): untersuchen die sensiblen Bahnen, welche über das Rückenmark bis zum Gehirn verlaufen. Sie liegen auf der Liege und versuchen sich zu entspannen.  Die Gefühlsnerven werden durch elektrische Reize im Bereich des Handgelenkes und am Knöchel stimuliert, Sie werden die Reize fühlen, dabei kommt es zu leichten Zuckungen in den jeweiligen Muskeln. Über die Elektroden auf der Kopfhaut werden die Antworten der Gefühlsbahnen empfangen.

Blinkreflex: der Blinkreflex wird zur Untersuchung einer Reflexbahn im Hirnstamm untersucht. Der Reflex wird durch kurze elektrische Reizung der Gesichtsnerven ausgelöst und über Elektroden, welche im Bereich der Lider angebracht werden abgeleitet.

Bei der NLG wird die Funktion peripherer Nerven untersucht. Es werden Elektroden über dem Muskelbauch geklebt, die Reaktion des Muskels erfolgt nach Reizung des versorgenden Nervs. Diese Untersuchung ist schmerzlos und ungefährlich. Das EMG erfasst die Muskelaktivität und erlaubt eine Aussage über die Funktion des Muskels und der peripheren Nerven. Die Untersuchung wird mit einer dünnen Nadel durchgeführt.

Für die Diagnosestellung zur Klärung der Ursache einiger neurologischer Erkrankungen sowie zur Medikamentenüberwachung bei Epilepsiepatienten werden Blut- und Liquoruntersuchungen durchgeführt. Selbstverständlich werden Sie im persönlichen Gespräch über das Vorgehen und eventuelle Risiken der Liquoruntersuchung informiert.

Die Untersuchungsreihe dient zur Erfassung eventueller Störungen der Gedächtnisleistung. Für die Stellung der Diagnose einer Demenz ist die neuropsychologische Testung unverzichtbar.

Einige neurologische Erkrankungen gehen mit Bewegungsstörungen einher. Bei diesen Krankheiten kann Botulinumtoxin die Bewegungsstörungen lindern. Die Therapie wird auch bei Spastik und Migräne eingesetzt. Das Medikament wird in den Muskel oder unter die Haut gespritzt. Nach ausführlicher Aufklärung im persönlichen Gespräch wird ein individueller Behandlungsplan erstellt.