Früherkennung von Osteoporose

Was ist die Osteoporose? 

Osteoporose oder Knochenschwund ist eine Erkrankung des Skelettsystems, die im laufe der Zeit dazu führt, dass die Knochensubstanz und Knochenstruktur zunehmend abnimmt. Durch diese Verringerung der Knochensubstanz verliert der Knochen an Stabilität und Elastizität. Da ein frühzeitiges Erkennen der Osteoporose häufig schwierig ist, bleibt sie lange Zeit unerkannt und wird meist erst dann diagnostiziert, wenn infolge hiervon Knochenbrüche oder zunehmende Größenverkleinerungen auftreten.

Die Folgen der Osteoporose 

Als Folge hiervon wird der Knochen anfälliger für Brüche, vor allem in den Armen und Beinen. Knochenbrüche können aufgrund der herabgesetzten Stabilität auch ohne ein Unfallereignis auftreten. Durch das erhöhte Knochenbruchrisiko können zum Beispiel die Wirbelkörper in sich zusammenfallen (sintern). Die Körpergröße nimmt hierbei kontinuierlich ab. 

Bei einem gesunden Menschen steht der Knochenauf- und -abbau in einem Gleichgewicht. Es wird genauso viel Knochen aufgebaut, wie zuvor abgebaut wurde. Bei der Osteoporose wird zu wenig Knochen aufgebaut oder der Knochenabbau ist verstärkt.

Wer ist von der Osteoporose besonders betroffen? 

Etwa 30% aller Frauen in Deutschland erkranken vor allem in und nach den Wechseljahren an Osteoporose. Man geht von ungefähr 4 Millionen Patienten im Bundesgebiet aus.

 

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Ursachen und Formen der Osteoporose 

Die Osteoporose wird in zwei große Teilbereiche eingeteilt. 

 

Postmenopausale Osteoporose

Zu den primären Osteoporoseformen gehört die sogenannte postmenopausale Osteoporose. Sie betrifft Frauen im Alter von 50 bis 70 Jahren. Die Ursache wird hierbei auf einen Mangel an weiblichen Geschlechtshormonen (Östrogene) zurückgeführt. 

Altersosteoporose. Zu der selben Gruppe gehört auch die Altersosteoporose. Die Ursache liegt hier im natürlichen Alterungsprozess, kombiniert mit einem Mangel an Kalzium und Vitamin D sowie Bewegungsmangel. 

 

Sekundäre Osteoporose

Die zweite Form der Osteoporose, die so genannte sekundäre Osteoporose ist Folge verschiedenster Erkrankungen wie: 

Tumorerkrankungen, Nebennierenfunktionsstörungen, Schilddrüsenüberfunktion, Magen- und Darmerkrankungen, Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien. Aber auch Medikamente wie zum Beispiel Heparin zur Blutverdünnung können eine Osteoporose auslösen. Verstärkend wirkt sich auch der Konsum von Alkohol, Zigaretten und Kaffee aus.

Untersuchungsmethoden

konventionelle Röntgenuntersuchung
spezielle Ultraschallverfahren
besondere Röntgenuntersuchung (DXA-Methode)

Die CT-Knochendichtemessung der LWS 

Die computertomographische Messung der Knochendichte ist eine sehr genaue Untersuchung, da sie die für die Osteoporose entscheidenden inneren Abschnitte des Knochens untersucht. Die Messung erfolgt über der Lendenwirbelsäule nach genauer Einstellung über drei Wirbelkörpern und dauert circa 10 Minuten. 

Das Ergebnis der Untersuchung wird mit einem ausgesuchten Normalkollektiv verglichen. Hieraus kann man dann erkennen, ob ein erniedrigter Knochendichtewert im Sinne der Osteoporose vorliegt.

Bei uns im Strahleninstitut CDT erfolgt das Osteo-CT zur Früherkennung von Osteoporose mit dem modernsten 64-Zeilen-CT.

Vorteile

sehr genaue Untersuchung
kurze Untersuchungsdauer
auch für Patienten mit Platzangst geeignet