Neurologie

Im Bereich der Neurologie befassen wir uns mit den Erkrankungen des Nervensystems. Dazu gehören sowohl das zentrale (ZNS) als auch das periphere (PNS) Nervensystem. Auch Erkrankungen der Muskulatur werden hier von uns behandelt. Zu einer optimalen Behandlung und Betreuung unserer Patienten gehört für uns die genaue Befragung und körperliche Untersuchung vorab. So können wir am CDT jedem Patienten die genau passende, individuelle Behandlung zuteilwerden lassen.

 

 

Häufige Therapiefelder in unserer Neurologie sind:

Bandscheibenvorfälle mit Reizung/Schädigung der Nervenwurzeln
Engpasssyndrome und andere periphere Erkrankungen des Nervensystems
Epilepsie
Schlaganfall
Multiple Sklerose
Demenz
Parkinson-Erkrankung
Meningitis
Hirntumoren

JETZT TERMIN VEREINBAREN

SPRECHSTUNDEN

Montag - Freitag: 8.00 - 12.00 Uhr
außerhalb der Sprechzeiten nach entsprechender Vereinbarung
  • Dr. med. Farsad Pour Ebrahim Facharzt für Neurologie

Therapieleistungen

  • Elektroenzephalographie (EEG)

    Bei der Elektroenzephalographie wird die elektrische Aktivität des Gehirns grafisch dargestellt. Hierfür wird die Potentialschwankung an der Schädeloberfläche abgeleitet. Dazu bringen wir Elektroden über eine Haube auf der Kopfhaut an, verstärken das Signal und zeichnen dieses auf.

    Das EEG wird bei uns vor allem in der Diagnostik und Verlaufskontrolle von Anfallserkrankungen, Bewusstseinsstörungen und Störungen der Hirnleistung eingesetzt. 

  • Evozierte Potentiale (EVOP)

    Die evozierten Potentiale ermöglichen uns die Untersuchung verschiedener Nervenbahnen. Sie werden durch die Reizung eines Sinnesorgans oder eines peripheren Nervs ausgelöst und über die Kopfoberfläche mit Elektroden abgeleitet. Die Untersuchungen werden abhängig vom prüfenden System visuell (VEP), akustisch (AEP) und somatosensibel (SSEP) genannt. 

    Visuell evozierte Potentiale (VEP) untersuchen die Funktion des Sehnervs und der Sehbahn. Sie sitzen in einem dunklen Raum, betrachten ein Schachbrettmuster und fixieren dabei einen bestimmten Punkt. Dadurch entsteht eine Reizantwort, welche über die Haut des Hinterkopfes abgeleitet wird.

    Akustisch evozierte Potentiale (AEP) untersuchen die Funktion des Hörnervs und der Hörbahn. Sie hören über einen Kopfhörer erst rechts dann links Geräusche, die Reizantwort wird über die Oberflächenelektroden hinter dem Ohr abgeleitet.

    Somatosensibel evozierte Potentiale (SSEP) untersuchen die sensiblen Bahnen, welche über das Rückenmark bis zum Gehirn verlaufen. Sie liegen entspannt auf der Liege im Behandlungsraum. Die Gefühlsnerven werden durch elektrische Reize im Bereich des Handgelenkes und am Knöchel stimuliert. Sie werden die Reize fühlen, dabei kommt es zu leichten Zuckungen in den jeweiligen Muskeln. Über die Elektroden auf der Kopfhaut werden die Antworten der Gefühlsbahnen empfangen.

    Der Blinkreflex wird zur Untersuchung einer Reflexbahn im Hirnstamm untersucht. Der Reflex wird durch kurze elektrische Reizung der Gesichtsnerven ausgelöst und über Elektroden, welche im Bereich der Lider angebracht werden, abgeleitet.

  • Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) und Elektromyographie (EMG)

    Bei der NLG untersuchen wir die Funktion peripherer Nerven. Dazu werden Elektroden über dem Muskelbauch geklebt. Der Nerv, der mit dem entsprechenden Muskel verbunden ist, wird leicht gereizt. Der Muskel zeigt daraufhin eine Reaktion. Diese Untersuchung ist schmerzlos und ungefährlich. Das EMG erfasst die Muskelaktivität und erlaubt eine Aussage über die Funktion des Muskels und der peripheren Nerven. Die Untersuchung wird mit Hilfe einer dünnen Nadel durchgeführt.

  • Untersuchung von Blut und Liquor (Nervenwasser)

    In der Neurologie führen wir aus verschiedenen Gründen Untersuchungen von Blut und Liquor durch. Beispielsweise eignet sich dieses Verfahren zur Diagnose und Klärung der Ursachen einiger neurologischer Erkrankungen sowie zur Medikamentenüberwachung bei Epilepsiepatienten. 

  • Neuropsychologische Testung

    Die Untersuchungsreihe dient zur Erfassung eventueller Störungen der Gedächtnisleistung. Für die Diagnose einer Demenz ist die neuropsychologische Testung unverzichtbar.

  • Botolinumtoxintherapie

    Einige neurologische Erkrankungen gehen mit Bewegungsstörungen einher. Bei diesen Krankheiten kann Botulinumtoxin die Bewegungsstörungen lindern. Die Therapie wird auch bei Spastik und Migräne eingesetzt. Das Medikament wird in den Muskel oder unter die Haut gespritzt. Nach ausführlicher Aufklärung im persönlichen Gespräch wird ein individueller Behandlungsplan erstellt.