Mammographie-Screening

Das Programm zum Mammographie-Screening wendet sich ausschließlich an Frauen zwischen dem 50sten und 69sten Lebensjahr. Sie werden alle zwei Jahre zu einer Mammographie eingeladen. Die Teilnahme am Screening ist freiwillig. Die Kosten werden von Ihrer Krankenkasse übernommen.

Für Frauen, die am Screening teilnehmen, verringert sich die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu sterben, deutlich.

 

DER UNTERSUCHUNGSABLAUF 

Mit modernen Geräten im CDT werden die optimalsten Bilder bei möglichst niedriger Strahlendosis erzielt.

Vor der Untersuchung füllt jede Frau einen Fragebogen aus. Dieser enthält freiwillige Angaben zu ihren behandelnden Ärzten, früheren Mammographien und eventuellen Brustbeschwerden.

Die Untersuchung (zwei Aufnahmen von jeder Brust) wird durch speziell ausgebildete Röntgenassistentinnen durchgeführt und dauert nur wenige Minuten. Im Rahmen der Doppelbefundung werten zwei Radiologen, unabhängig voneinander, die Mammographien aus. Dieser aufwändige Beurteilungsprozess erfordert Zeit. In der Regel erhält jede Frau jedoch nach 7 Werktagen, spätestens aber nach zwei Wochen, das Untersuchungsergebnis per Post.

Bei 95% der untersuchten Frauen ist das Ergebnis unauffällig. Diese Frauen werden automatisch nach zwei Jahren wieder zur Untersuchung eingeladen. Jede auffällige Aufnahme wird zusätzlich in der Konferenz mit dem programmverantwortlichen Arzt besprochen. Soweit möglich werden hierzu auch auswärtige Voraufnahmen zum Vergleich hinzugezogen. Besteht dann weiterhin ein unklarer Befund oder Verdacht auf eine Erkrankung, wird die Frau zur weiteren Abklärung (z.B. zusätzlich spezielle Mammographieaufnahmen, ein Ultraschall, eine Gewebeprobe) eingeladen. Über das Ergebnis dieser zusätzlichen Untersuchungen wird die Frau unmittelbar im Gespräch mit dem programmverantwortlichen Arzt informiert. Sollte sich der Verdacht auf Brustkrebs bestätigen, werden die notwendigen weiteren Schritte der ärztlichen Behandlung besprochen.

 

BRUSTKREBSFRÜHERKENNUNG FÜR EIN BESSERES GEFÜHL

Bei Frauen, die am Screening teilnehmen, kann Brustkrebs in früheren Stadien erkannt werden als bei Frauen, die nicht teilnehmen.

Wenn Sie die Brustkrebsfrüherkennung im Rahmen des Mammographie-Screenings durchführen, haben Sie die Sicherheit, dass Sie dieses in einem qualitätsgesicherten Programm tun und ausschließlich von Spezialisten behandelt werden. Die Durchführung der zweijährlichen Mammographie ergibt für die meisten Frauen die Beruhigung, dass zurzeit kein Brustkrebs vorliegt, der mammographisch erkennbar ist.

Da im Screening Brustkrebs meistens in sehr frühen Stadien entdeckt wird, kann ein Teil der Frauen vor dem Tod durch Brustkrebs bewahrt werden. Ebenso kann durch die Diagnose von Brustkrebs in frühen Stadien dieser meistens schonender behandelt werden - so lässt sich beispielsweise bei einer Operation die Brust fast immer erhalten.

 

WAS KANN ICH SELBST TUN?

Auch während des zweijährigen Intervalls zwischen den Mammographien sollten Sie auf Veränderungen Ihrer Brust achten.

Das Screening mittels Mammographie kann zwar die allermeisten Tumore, aber doch nicht jeden Tumor aufspüren. Deshalb sollten Sie immer auch selbst beobachten, ob Sie Veränderungen Ihrer Brust feststellen.

Dazu gehören:

  • Äußerlich sichtbare Verformungen der Brust
  • Tastbare Knoten
  • Dellen oder Verhärtungen der Haut
  • Eine eingezogene Brustwarze
  • Hautveränderungen an der Brustwarze
  • Blutungen oder andere flüssige Absonderungen aus der Brustwarze

Wenn solche Veränderungen auftreten, suchen Sie bitte umgehend Ihre Ärztin oder Ihren Arzt auf.

JETZT TERMIN VEREINBAREN

SPRECHSTUNDEN

Montag - Donnerstag: 7.30 - 16.00 Uhr
Freitag: 7.30 - 15.00 Uhr
  • Dr. med. Thomas Bartz Facharzt für Diagnostische Radiologie und programmverantwortlicher Arzt am Screening
  • Dr. med. Babett Arntz Fachärztin für radiologische Diagnostik und programmverantwortliche Ärztin am Screening