Informationen zum neuen Coronavirus (SARS-CoV-2)

Sollten Sie an Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen oder Halskratzen leiden, melden Sie sich bitte unbedingt bei uns – telefonisch unter 0221- 99 502 100 oder per E-Mail unter info(at)strahleninstitut.de. Aufgrund von allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen bitten wir Sie dann, Ihren Termin zu verschieben. Gemeinsam finden wir einen neuen Termin für Sie. 

Solllten Sie eine Überweisung für eine Corona-Ausschluss-CT-Untersuchung haben, bitten wir um vorherige Terminabstimmung per Telefon unter 0221 - 99 502 100. Eine Untersuchung kann nur nach telefonischer Anmeldung erfolgen. 

Nicht auf wichtige Behandlungen und Untersuchungen verzichten

 

Ihre Gesundheit ist unser oberstes Ziel! Durch umfassende Hygiene- und Abstandsmaßnahmen sorgen wir für Ihre Sicherheit im Strahleninstitut.

Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie (DGHO) empfiehlt Patienten, eine geplante Krebstherapie nicht zu verschieben. Wer ein erhöhtes Infektionsrisiko habe, zum Beispiel nach Kontakt mit einem am Coronavirus Erkrankten, sollte den Nutzen und das Risiko der geplanten Therapie zusammen mit den behandelnden Ärzten abwägen. "Individuell kann dann über die Verschiebung der Therapie entschieden werden", so die DGHO.

"Diagnostik und Therapie sind auch in der aktuellen schwierigen Zeit im Strahleninstitut grundsätzlich gesichert", bestätigt der Leiter des Strahleninstituts Dipl. Phys. Dr. med. Johann Josef Jennissen. "Zögern Sie nicht einen Termin zu vereinbaren. Bei Fragen oder Unsicherheiten stehen Ihnen unsere Ärztinnen und Ärzte zur Seite", erklärt Jennissen weiter.

Im Strahleninstitut ist durch ein umfangreiches Abstands- und Hygienekonzept die Sicherheit aller Patientinnen und Patienten gewährleistet.

 

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 und die davon verursachte Erkrankung COVID-19 breitet sich zunehmend auch in Deutschland aus. Dies führt bei vielen Menschen zur Verunsicherung. 

Auf dieser Seite haben wir für Sie Informationen für Ihren Besuch im Strahleninstitut, die wichtigsten Hygienemaßnahmen zur Ansteckungsvermeidung, sowie Informationen zur Lage in Köln und alle wichtigen Links zusammengefasst.

Bürgertelefon der Stadt Köln

Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon eingerichtet:

 

0221 / 221-33500

 

Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr erreichbar. 

 

Bürgerinnen und Bürger können sich hier mit konkreten Fragen zum Thema Corona-Virus informieren.

Ihr Besuch im Strahleninstitut

 

Für uns im Strahleninstitut hat Hygiene oberste Priorität – nicht nur in der Erkältungszeit. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Patientinnen und Patienten profitieren von unserem ständigen Einsatz in der derzeitigen Situation. Und so können wir uns um das Wichtigste kümmern – Ihre Gesundheit.

Aktuell gibt es im Strahleninstitut keine Beeinträchtigungen wegen des Coronavirus. Alle Termine werden eingehalten, der Praxisbetrieb läuft wie gewohnt. 

 

Sollten Sie an Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen oder Halskratzen leiden, melden Sie sich bitte bei uns – telefonisch unter 0221- 99 502 100 oder per E-Mail unter info(at)strahleninstitut.de. Aufgrund von allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen bitten wir Sie dann Ihren Termin zu verschieben. Gemeinsam finden wir für Sie eine Lösung und einen neuen Termin. 

 

Wenn wir alle zusammen die wichtigsten Hygieneregeln beachten, können wir Sie genauso gut und sicher versorgen wie immer.

Helfen Sie mit, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen.

  • Tragen Sie eine Mund-Nase-Bedeckung

  • Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände

  • Vermeiden Sie es, mit ungewaschenen Händen Mund, Nase und Augen zu berühren

  • Nutzen Sie unser Handdesinfektionsgerät im Eingangsbereich

  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln

  • Beachten Sie die Husten- und Nieshygiene

  • Halten Sie im Krankheitsfall Abstand und bleiben Sie zuhause


Diese Hinweise können Sie auch als pdf downloaden:
Die wichtigsten Hygieneregeln für einen Besuch im Strahleninstitut

 

Was sind Coronaviren?

 

Coronaviren wurden erstmals Mitte der 1960er Jahre identifiziert. Sie können sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere infizieren, darunter Vögel und Säugetiere. Coronaviren verursachen beim Menschen verschiedene Krankheiten.


Viele Eigenschaften des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 sind momentan noch nicht bekannt, zum Beispiel

  • der Zeitraum der höchsten Ansteckungsfähigkeit (Infektiosität),

  • die genaue Zeitdauer, bis nach Ansteckung bei einem Infizierten Symptome erkennbar sind (Inkubationszeit),

  • wie schwer die Krankheit verläuft

  • oder über welchen Zeitraum Erkrankte Viren ausscheiden bzw. noch infektiös sind.

 

Der aktuelle Wissensstand bezieht sich auf erste Beobachtungen sowie auf Rückschlüsse zu Kenntnissen, die über ähnliche Coronaviren (SARS, MERS) vorliegen. Um Wissenslücken zu schließen, werden die neuartigen Viren in verschiedenen Laboren weltweit untersucht, Krankheitsfälle und das Umfeld werden genau beobachtet, analysiert und bewertet. Die dabei erhobenen und ausgewerteten Daten werden auf internationaler Ebene ausgetauscht um die zur Bekämpfung notwendigen Maßnahmen abstimmen und anpassen zu können.


Die Situation entwickelt sich sehr dynamisch. Das Robert Koch-Institut (RKI) beobachtet und analysiert die Lage sehr genau und leitet daraus Empfehlungen für Infektionsschutzmaßnahmen ab, die an die jeweilige Situation angepasst sind.

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Was tun wenn ich mich krank fühle?

 

Nicht alle, die Erkältungssymptome und Fieber haben, haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. Bitte bedenken Sie, dass aktuell die Erkältungs- und Grippewelle ebenfalls auf dem Vormarsch ist und die Symptomatik sehr ähnlich sein kann. 

 

Wenn Sie Sorge oder begründeten Verdacht haben, durch den Corona-Virus erkrankt zu sein, dann wenden Sie sich zunächst an Ihre Hausärztin oder Hausarzt oder an den hausärztlichen Notdienst (Telefonnummer 116 117) oder gegebenenfalls an eine Notaufnahme eines Krankenhauses in ihrer Nähe.

Bevor Sie in eine Arztpraxis oder Notaufnahme gehen, melden Sie sich vorher telefonisch mit dem Hinweis auf Ihren Verdacht bezüglich Corona-Virus an.

 

Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon eingerichtet: Telefonnummer 0221/221-33500 . Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 17 Uhr erreichbar. Dort können sich Bürgerinnen und Bürger mit konkreten Fragen zum Corona-Virus informieren.

 

Wenn Sie persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, wenden Sie sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihren Hausarzt. Wenn Sie unsicher sind oder Ihre Ärztin/Ihr Arzt nicht erreichen können, wenden Sie sich an den kassenärztlichen Notdienst. Dieser ist rund um die Uhr erreichbar unter der Telefonnummer 116117. Der Sie dann versorgende Arzt wird sich bei Notwendigkeit unverzüglich mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen.

 

Wenn Sie sich in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, vermeiden Sie – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben nach Möglichkeit zu Hause. Beachten Sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene. Wenn Symptome auftreten, suchen Sie - nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise – ihren Hausarzt auf. Wenn Sie unsicher sind oder Ihre Ärztin/Ihr Arzt nicht erreichen können, wenden Sie sich an den kassenärztlichen Notdienst. Dieser ist rund um die Uhr erreichbar unter 116117. Der Sie dann versorgende Arzt wird sich bei Notwendigkeit unverzüglich mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen. 

 

Infektionsschutz-Zentrum Köln

 

Die Uniklinik Köln hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln und der Kassenärztlichen Vereinigung ein Infektionsschutzzentrum auf dem Campus der Uniklinik Köln eingerichtet, das am Montag, 2. März 2020 seine Arbeit aufgenommen hat. Trotz dieser Einrichtung ist es weiterhin sehr wichtig, dass sich besorgte Patienten zunächst an Ihren Hausarzt wenden. Erst nach dessen Beurteilung und Überweisung sollten sie in das Infektionsschutzzentrum kommen.

 

Wenn Sie Sorge oder begründeten Verdacht haben, durch den Corona-Virus erkrankt zu sein, dann wenden Sie sich zunächst an Ihre Hausärztin oder Hausarzt oder an den hausärztlichen Notdienst (Telefonnummer 116 117) oder gegebenenfalls an eine Notaufnahme eines Krankenhauses in ihrer Nähe.

Bevor Sie in eine Arztpraxis oder Notaufnahme gehen, melden Sie sich vorher telefonisch mit dem Hinweis auf Ihren Verdacht bezüglich Corona-Virus an.

Befolgen Sie die Angaben der Praxis beziehungsweise der Notaufnahme, wann Sie in die Praxis oder Notaufnahme kommen sollen, sowie wo und wie Sie sich ankündigen sollen, wenn Sie an der Praxis oder Notaufnahme sind.

 

Das Infektionsschutz-Zentrum ist Teil des gestuften Versorgungskonzeptes in Köln. Dieses Konzept sieht vor, dass sich Patienten bei auftretenden Symptomen oder Verdacht auf Erkrankung zunächst mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen und diesen aufsuchen. Bei begründetem Verdacht kann der Hausarzt einen Abstrich für eine Testung durchführen. Niedergelassene Ärzte in Köln können sich im Zentrum beraten lassen und im begründeten Verdacht Patienten auf das Corona-Virus testen lassen. Das Infektionsschutzzentrum hat schon seine Arbeit aufgenommen und unterstützt fachkundig alle niedergelassenen Ärzte – auch bei der Diagnostik. Sowohl das Gesundheitsamt, die Uniklinik Köln und die Kassenärztliche Vereinigung stellen hierfür Ärzte und medizinisches Assistenzpersonal zur Verfügung.

Antworten auf häufige Fragen zu neuen Coronavirus

 

Herausgeberin:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Köln
Alle Rechte vorbehalten.

  • Wo finde ich Informationen zur Corona-Impfung?

    Wissenswertes zum Impftermin in Impfzentren, Arztpraxen oder beim Betriebsarzt, über Impfnachweis, Auffrischimpfungen bis zur Corona-Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren, Schwangere, Stillende und Frauen mit Kinderwunsch finden Sie unter https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/alles-rund-um-die-impfung/

  • Wer ist besonders gefährdet?

    Obwohl schwere Verläufe auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten können, haben die folgenden Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:

    • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50 bis 60 Jahren)
    • Raucher

    Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:

    • des Herzens (z. B. koronare Herzerkrankung), 
    • der Lunge (z. B. Asthma, chronische Bronchitis), 
    • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen)
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung.
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z.B. Cortison).

    Weitere Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf finden Sie unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html.

  • Wie schätzt das Robert Koch-Institut die Lage in Deutschland ein?

    Die aktuelle Einschätzung des Robert Koch-Instituts zur Lage in Deutschland finden Sie unter www.rki.de/covid-19-risikobewertung.

  • Welche Länder/Regionen sind von Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus betroffen?

    Aktuelle Fallzahlen, betroffene Länder und Informationen zu Risikogebieten finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de/covid-19-risikogebiete und www.rki.de/covid-19-fallzahlen. In Deutschland wurden seit Ende Januar 2020 ebenfalls Erkrankungsfälle bestätigt.

  • Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht?

    Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten. Laut WHO beträgt diese sogenannte Inkubationszeit im Durchschnitt 5 bis 6 Tage.

  • Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen für das neue Coronavirus zur Verfügung?

    Eine spezifische, d.h. gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie, steht derzeit nicht zur Verfügung.

  • Sollte bei einer Atemwegserkrankung ärztlicher Rat eingeholt und nach einem Test gefragt werden, auch wenn die Krankheitszeichen nur leicht sind (Husten, Niesen, Halsschmerzen etc.)?

    Ja, wenn:

    man in den letzten zwei Wochen Kontakt hatte zu einem Erkrankten, bei dem im Labor eine COVID-19 Diagnose gestellt wurde,

    man in einem Gebiet war, in dem es bereits zu vielen COVID-19 Erkrankungen gekommen ist

    eine Vorerkrankung besteht oder die Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber etc.)

    wenn man bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommt, die ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen haben (z.B. im Krankenhaus oder der Altenpflege)

    Schon bevor das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, d. h. zu Hause bleiben, alle engen Kontakte unter 2 Metern meiden, gute Händehygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen (falls vorhanden) einen Mund-Nasenschutz tragen.

  • Was sollen Betroffene mit Krankheitszeichen tun, wenn sie weder eine Hotline noch eine Hausärztin oder einen Hausarzt telefonisch erreichen?

    Wenn Sie nur leichte Krankheitszeichen haben, sollten Sie sich selbst isolieren, d. h. zuhause bleiben und alle engen Kontakte unter zwei Metern meiden. Außerdem sollten Sie eine gute Händehygiene und die Husten- und Niesregeln einhalten. Sollten die Beschwerden zunehmen, sollten Sie zunächst nochmals versuchen, die bundesweite Rufnummer des Kassenärztlichen Notdienstes in Deutschland 116117 anzurufen. In Notfällen (z. B. Atemnot) wenden Sie sich an den Notruf 112 oder eine Rettungsstelle.

  • Wo kann ich erfahren, ob eine Reise in ein betroffenes Land noch sicher ist?

    Gesundheitsempfehlungen bei Auslandsreisen werden vom Auswärtigen Amt gegeben. Aktuelle Informationen zu der Sicherheitssituation in einzelnen betroffenen Ländern sind auf den Länderseiten des Auswärtigen Amtes im Internet einzusehen.

  • Wo finde ich weitere Informationen?

    Weitere (Fach-)Informationen zum neuartigen Coronavirus sind auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts zu finden.

    Aktuelle Einschätzung zur Sicherheit von Reisenden in betroffene Regionen gibt das Auswärtige Amt.

    Darüber hinaus finden Sie aktuelle Einschätzungen der Lage auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), einige Bundesländer und Krankenkassen haben Hotlines für Bürger geschaltet.