Informationen zum neuen Coronavirus (SARS-CoV-2)

Sollten Sie an Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen oder Halskratzen leiden, melden Sie sich bitte unbedingt bei uns – telefonisch unter 0221- 99 502 100 oder per E-Mail unter info(at)strahleninstitut.de. Aufgrund von allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen bitten wir Sie dann, Ihren Termin zu verschieben. Gemeinsam finden wir einen neuen Termin für Sie. 

Solllten Sie eine Überweisung für eine Corona-Ausschluss-CT-Untersuchung haben, bitten wir um vorherige Terminabstimmung per Telefon unter 0221 - 99 502 100. Eine Untersuchung kann nur nach telefonischer Anmeldung erfolgen. 

Bürgertelefon der Stadt Köln

Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon eingerichtet:

 

0221 / 221-33500

 

Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr erreichbar. 

 

Bürgerinnen und Bürger können sich hier mit konkreten Fragen zum Thema Corona-Virus informieren.

Nicht auf wichtige Behandlungen und Untersuchungen verzichten

 

Ihre Gesundheit ist unser oberstes Ziel! Durch umfassende Hygiene- und Abstandsmaßnahmen sorgen wir für Ihre Sicherheit im Strahleninstitut.

Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie (DGHO) empfiehlt Patienten, eine geplante Krebstherapie nicht zu verschieben. Wer ein erhöhtes Infektionsrisiko habe, zum Beispiel nach Kontakt mit einem am Coronavirus Erkrankten, sollte den Nutzen und das Risiko der geplanten Therapie zusammen mit den behandelnden Ärzten abwägen. "Individuell kann dann über die Verschiebung der Therapie entschieden werden", so die DGHO.

"Diagnostik und Therapie sind auch in der aktuellen schwierigen Zeit im Strahleninstitut grundsätzlich gesichert", bestätigt der Leiter des Strahleninstituts Dipl. Phys. Dr. med. Johann Josef Jennissen. "Zögern Sie nicht einen Termin zu vereinbaren. Bei Fragen oder Unsicherheiten stehen Ihnen unsere Ärztinnen und Ärzte zur Seite", erklärt Jennissen weiter.

Im Strahleninstitut ist durch ein umfangreiches Abstands- und Hygienekonzept die Sicherheit aller Patientinnen und Patienten gewährleistet.

 

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 und die davon verursachte Erkrankung COVID-19 breitet sich zunehmend auch in Deutschland aus. Dies führt bei vielen Menschen zur Verunsicherung. 

Auf dieser Seite haben wir für Sie Informationen für Ihren Besuch im Strahleninstitut, die wichtigsten Hygienemaßnahmen zur Ansteckungsvermeidung, sowie Informationen zur Lage in Köln und alle wichtigen Links zusammengefasst.

Ihr Besuch im Strahleninstitut

 

Für uns im Strahleninstitut hat Hygiene oberste Priorität – nicht nur in der Erkältungszeit. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Patientinnen und Patienten profitieren von unserem ständigen Einsatz in der derzeitigen Situation. Und so können wir uns um das Wichtigste kümmern – Ihre Gesundheit.

Aktuell gibt es im Strahleninstitut keine Beeinträchtigungen wegen des Coronavirus. Alle Termine werden eingehalten, der Praxisbetrieb läuft wie gewohnt. 

 

Sollten Sie an Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen oder Halskratzen leiden, melden Sie sich bitte bei uns – telefonisch unter 0221- 99 502 100 oder per E-Mail unter info(at)strahleninstitut.de. Aufgrund von allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen bitten wir Sie dann Ihren Termin zu verschieben. Gemeinsam finden wir für Sie eine Lösung und einen neuen Termin. 

 

Wenn wir alle zusammen die wichtigsten Hygieneregeln beachten, können wir Sie genauso gut und sicher versorgen wie immer.

Helfen Sie mit, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen.

  • Tragen Sie eine Mund-Nase-Bedeckung

  • Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände

  • Vermeiden Sie es, mit ungewaschenen Händen Mund, Nase und Augen zu berühren

  • Nutzen Sie unser Handdesinfektionsgerät im Eingangsbereich

  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln

  • Beachten Sie die Husten- und Nieshygiene

  • Halten Sie im Krankheitsfall Abstand und bleiben Sie zuhause


Diese Hinweise können Sie auch als pdf downloaden:
Die wichtigsten Hygieneregeln für einen Besuch im Strahleninstitut

 

Was sind Coronaviren?

 

Coronaviren wurden erstmals Mitte der 1960er Jahre identifiziert. Sie können sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere infizieren, darunter Vögel und Säugetiere. Coronaviren verursachen beim Menschen verschiedene Krankheiten.


Viele Eigenschaften des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 sind momentan noch nicht bekannt, zum Beispiel

  • der Zeitraum der höchsten Ansteckungsfähigkeit (Infektiosität),

  • die genaue Zeitdauer, bis nach Ansteckung bei einem Infizierten Symptome erkennbar sind (Inkubationszeit),

  • wie schwer die Krankheit verläuft

  • oder über welchen Zeitraum Erkrankte Viren ausscheiden bzw. noch infektiös sind.

 

Der aktuelle Wissensstand bezieht sich auf erste Beobachtungen sowie auf Rückschlüsse zu Kenntnissen, die über ähnliche Coronaviren (SARS, MERS) vorliegen. Um Wissenslücken zu schließen, werden die neuartigen Viren in verschiedenen Laboren weltweit untersucht, Krankheitsfälle und das Umfeld werden genau beobachtet, analysiert und bewertet. Die dabei erhobenen und ausgewerteten Daten werden auf internationaler Ebene ausgetauscht um die zur Bekämpfung notwendigen Maßnahmen abstimmen und anpassen zu können.


Die Situation entwickelt sich sehr dynamisch. Das Robert Koch-Institut (RKI) beobachtet und analysiert die Lage sehr genau und leitet daraus Empfehlungen für Infektionsschutzmaßnahmen ab, die an die jeweilige Situation angepasst sind.

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Was tun wenn ich mich krank fühle?

 

Nicht alle, die Erkältungssymptome und Fieber haben, haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. Bitte bedenken Sie, dass aktuell die Erkältungs- und Grippewelle ebenfalls auf dem Vormarsch ist und die Symptomatik sehr ähnlich sein kann. 

 

Wenn Sie Sorge oder begründeten Verdacht haben, durch den Corona-Virus erkrankt zu sein, dann wenden Sie sich zunächst an Ihre Hausärztin oder Hausarzt oder an den hausärztlichen Notdienst (Telefonnummer 116 117) oder gegebenenfalls an eine Notaufnahme eines Krankenhauses in ihrer Nähe.

Bevor Sie in eine Arztpraxis oder Notaufnahme gehen, melden Sie sich vorher telefonisch mit dem Hinweis auf Ihren Verdacht bezüglich Corona-Virus an.

 

Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon eingerichtet: Telefonnummer 0221/221-33500 . Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 17 Uhr erreichbar. Dort können sich Bürgerinnen und Bürger mit konkreten Fragen zum Corona-Virus informieren.

 

Wenn Sie persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, wenden Sie sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihren Hausarzt. Wenn Sie unsicher sind oder Ihre Ärztin/Ihr Arzt nicht erreichen können, wenden Sie sich an den kassenärztlichen Notdienst. Dieser ist rund um die Uhr erreichbar unter der Telefonnummer 116117. Der Sie dann versorgende Arzt wird sich bei Notwendigkeit unverzüglich mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen.

 

Wenn Sie sich in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, vermeiden Sie – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben nach Möglichkeit zu Hause. Beachten Sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene. Wenn Symptome auftreten, suchen Sie - nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise – ihren Hausarzt auf. Wenn Sie unsicher sind oder Ihre Ärztin/Ihr Arzt nicht erreichen können, wenden Sie sich an den kassenärztlichen Notdienst. Dieser ist rund um die Uhr erreichbar unter 116117. Der Sie dann versorgende Arzt wird sich bei Notwendigkeit unverzüglich mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen. 

 

Infektionsschutz-Zentrum Köln

 

Die Uniklinik Köln hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln und der Kassenärztlichen Vereinigung ein Infektionsschutzzentrum auf dem Campus der Uniklinik Köln eingerichtet, das am Montag, 2. März 2020 seine Arbeit aufgenommen hat. Trotz dieser Einrichtung ist es weiterhin sehr wichtig, dass sich besorgte Patienten zunächst an Ihren Hausarzt wenden. Erst nach dessen Beurteilung und Überweisung sollten sie in das Infektionsschutzzentrum kommen.

 

Wenn Sie Sorge oder begründeten Verdacht haben, durch den Corona-Virus erkrankt zu sein, dann wenden Sie sich zunächst an Ihre Hausärztin oder Hausarzt oder an den hausärztlichen Notdienst (Telefonnummer 116 117) oder gegebenenfalls an eine Notaufnahme eines Krankenhauses in ihrer Nähe.

Bevor Sie in eine Arztpraxis oder Notaufnahme gehen, melden Sie sich vorher telefonisch mit dem Hinweis auf Ihren Verdacht bezüglich Corona-Virus an.

Befolgen Sie die Angaben der Praxis beziehungsweise der Notaufnahme, wann Sie in die Praxis oder Notaufnahme kommen sollen, sowie wo und wie Sie sich ankündigen sollen, wenn Sie an der Praxis oder Notaufnahme sind.

 

Das Infektionsschutz-Zentrum ist Teil des gestuften Versorgungskonzeptes in Köln. Dieses Konzept sieht vor, dass sich Patienten bei auftretenden Symptomen oder Verdacht auf Erkrankung zunächst mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen und diesen aufsuchen. Bei begründetem Verdacht kann der Hausarzt einen Abstrich für eine Testung durchführen. Niedergelassene Ärzte in Köln können sich im Zentrum beraten lassen und im begründeten Verdacht Patienten auf das Corona-Virus testen lassen. Das Infektionsschutzzentrum hat schon seine Arbeit aufgenommen und unterstützt fachkundig alle niedergelassenen Ärzte – auch bei der Diagnostik. Sowohl das Gesundheitsamt, die Uniklinik Köln und die Kassenärztliche Vereinigung stellen hierfür Ärzte und medizinisches Assistenzpersonal zur Verfügung.

Antworten auf häufige Fragen zu neuen Coronavirus

 

Herausgeberin:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Köln
Alle Rechte vorbehalten.

  • Welche Länder/Regionen sind von Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus betroffen?

    Aktuelle Fallzahlen, betroffene Länder und Informationen zu Risikogebieten finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de/covid-19-risikogebiete und www.rki.de/covid-19-fallzahlen. In Deutschland wurden seit Ende Januar 2020 ebenfalls Erkrankungsfälle bestätigt.

  • Wie schätzt das Robert Koch-Institut die Lage in Deutschland ein?

    Die aktuelle Einschätzung des Robert Koch-Instituts zur Lage in Deutschland finden Sie unter www.rki.de/covid-19-risikobewertung.

  • Welche Krankheitszeichen werden durch das neuartige Coronavirus ausgelöst?

    Wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall.

    Die Krankheitsverläufe variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod.

  • Was ist über die Ursache dieses Ausbruchs bekannt?

    Man nimmt an, dass das neuartige Coronavirus von Fledermäusen stammt. Ob andere Tierarten als Zwischenwirte des Virus zwischen Fledermaus und Mensch dienen, ist noch nicht bekannt. Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich die ersten Erkrankten Anfang Dezember 2019 auf einem Markt in Wuhan in der Provinz Hubei, China, angesteckt haben. Das neuartige Coronavirus erhielt den offiziellen Namen “SARS-CoV-2“, die Atemwegserkrankung, die es auslöst, wird als “COVID-19” bezeichnet.

  • Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

    Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden (siehe auch Frage „Welche Krankheitszeichen werden durch Coronaviren ausgelöst?“). Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Krankheitszeichen gezeigt hatten. Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob das neuartige Coronavirus auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt. Siehe auch Frage „Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen“ und „In welchen Situationen ist das Tragen eines Mund-Nasen- Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten Atemwegsinfektionen sinnvoll?“

  • Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht?

    Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten. Laut WHO beträgt diese sogenannte Inkubationszeit im Durchschnitt 5 bis 6 Tage.

  • Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

    Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

  • Wer ist besonders gefährdet?

    Obwohl schwere Verläufe auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten können, haben die folgenden Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:

    • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50 bis 60 Jahren)
    • Raucher

    Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:

    • des Herzens (z. B. koronare Herzerkrankung), 
    • der Lunge (z. B. Asthma, chronische Bronchitis), 
    • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen)
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung.
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z.B. Cortison).

    Weitere Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf finden Sie unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html.

  • Was ist über COVID-19 bei Kindern und Schwangeren bekannt?

    Bisherigen Daten zufolge sind die Krankheitszeichen bei Kindern deutlich geringer ausgeprägt als bei Erwachsenen. Es liegen keine Daten vor, welchen Beitrag Kinder und Jugendliche tatsächlich an der Übertragung in der Bevölkerung haben. Aufgrund der hohen Ansteckungsfähigkeit des Virus und dem engen Kontakt zwischen Kindern und Jugendlichen untereinander, erscheint es jedoch plausibel, dass Übertragungen stattfinden.

    Schwangere scheinen der WHO und deren Daten aus China zufolge kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben. Es gibt bislang keine Hinweise darauf, dass COVID-19 auf das Kind im Mutterleib übertragbar ist. Eine Übertragung auf das neugeborene Kind ist über den engen Kontakt und eine Tröpfcheninfektion möglich. Bisher gibt es jedoch keine Nachweise des neuartigen Coronavirus in der Muttermilch. Es liegen derzeit aber noch keine ausreichenden Daten vor, um diese und andere Fragen zu COVID-19 in der Schwangerschaft sicher zu beantworten.

  • Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten Atemwegsinfektionen sinnvoll?

    Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern von Atemwegsinfektionen sind die korrekte Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene und das Abstandhalten (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle aber überall und jederzeit angeraten.

    Wenn eine an einer akuten Atemwegsinfektion erkrankte Person sich im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (z. B. eines chirurgischen Mundschutzes) durch diese Person sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern (Fremdschutz).

    Für die optimale Wirksamkeit ist es wichtig, dass der Mund-Nasen- Schutz korrekt sitzt. Dieser muss eng anliegend getragen werden und bei Durchfeuchtung gewechselt werden. Während des Tragens sollte er nicht (auch nicht unbewusst) verschoben werden. Lassen Sie sich von einer medizinischen Fachkraft beraten, ob diese Maßnahme in Ihrem konkreten Fall empfehlenswert ist, welche Maske für Sie geeignet ist und wie man die Maske richtig anlegt bzw. wechselt.

    Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen. Das kann dazu führen, dass zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden.

  • Besteht die Gefahr sich über importierte Lebensmittel, Oberflächen oder Gegenstände mit dem neuartigen Coronavirus anzustecken?

    Coronaviren, die Atemwegserkrankungen verursachen können, werden in der Regel über Sekrete des Atmungstrakts übertragen. Gelangen diese infektiösen Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, könnte auch auf diese Weise eine Übertragung stattfinden. Deshalb ist eine gute Händehygiene wichtiger Teil der Vorbeugung.

    Hingegen ist eine Übertragung über unbelebte Oberflächen bisher nicht dokumentiert. Eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines Erkrankten gehören, wie beispielsweise importierte Waren, Postsendungen oder Gepäck erscheint daher unwahrscheinlich.

    Generell ist das gründliche Händewaschen ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Hygiene und kann vor einer Vielzahl weiterer Infektionskrankheiten wie beispielsweise Magen-Darm Erkrankungen schützen. Unabhängig davon hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung keine Aufgaben im Bereich der Bewertung von Lebensmitteln oder Gegenständen.

    Fragen zu dem Thema gehören in den Zuständigkeitsbereich des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), für das Thema Arbeitsschutz ist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verantwortlich.

  • Was bedeutet es für Deutschland, wenn sich das neuartige Coronavirus hierzulande zunehmend ausbreiten würde?

    Die Auswirkungen des neuartigen Coronavirus für Deutschland lassen sich nicht vorhersagen. Sie könnten mit einer schweren Grippewelle vergleichbar sein: Sollten sich in Deutschland sehr viele Menschen anstecken, muss auch mit schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen gerechnet werden. Auch Bürgerinnen und Bürger können dazu betragen die Verbreitung des Virus einzudämmen, indem sie folgende Empfehlungen berücksichtigen:

    • Sich auf den Internetseiten öffentlicher Stellen, die qualitätsgesicherte Informationen zum neuartigen Coronavirus anbieten, informierten. Dies sind beispielsweise die Seiten der Bundes- und Landesgesundheitsministerien, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch-Instituts. Falls erforderlich, informiert auch das lokale Gesundheitsamt über die entsprechende Situation.
    • Keine zweifelhaften Social-Media-Informationen verbreiten.
    • Eine gute Händehygiene und Husten- und Niesetikette praktizieren.
    • Sich möglichst wenig ins Gesicht fassen, um etwaige Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufzunehmen.
    • Abstand halten von Menschen, die sichtbar an einer Atemwegserkrankung leiden, auch aufgrund der andauernden Grippe- und Erkältungswelle.
    • Generell bei Erkrankungen: nach Möglichkeit zu Hause bleiben.

    Optionen für Maßnahmen zur Kontaktreduzierung in Gebieten, in denen vermehrt Fälle bekannt wurden finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts.

    Weitere Informationen, wie sich jeder Einzelne auf eine COVID-19-Pandemie vorbereiten kann, stellt das Science Media Center zur Verfügung.

  • Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen für das neue Coronavirus zur Verfügung?

    Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verlaufen schwer, auch bei den meisten in China berichteten Fällen war der Krankheitsverlauf mild. Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes. Eine spezifische, d.h. gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie, steht derzeit nicht zur Verfügung.

  • Gibt es einen Impfstoff, der vor dem neuartigen Coronavirus schützt?

    Momentan steht kein Impfstoff zur Verfügung. In China soll Medienberichten zufolge ein erster Impfstoffkandidat ab Ende April 2020 in einer klinischen Studie erprobt werden. Wann ein Impfstoff zur Verfügung stehen könnte, ist derzeit nicht absehbar.

  • Was sollten Personen tun, die Sorge haben, sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt zu haben, oder die aus Regionen zurückkehren, in denen es zu Übertragungen kommt?

    • Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das zuständige Gesundheitsamt kann über eine Datenbank des Robert Koch- Instituts (RKI) ermittelt werden.
    • Personen, die sich in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von Krankheitszeichen der Atemwege, sollten sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten und eine Ärztin oder einen Arzt benachrichtigen. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt zunächst telefonisch kontaktieren. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihre Reise hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben.
    • Für Reisende aus Regionen, in denen Fälle von COVID-19 (das ist die Atemwegserkrankung, die durch das neuartige Coronavirus ausgelöst wird) vorkommen, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie zunächst eine Ärztin oder einen Arzt telefonisch kontaktieren. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihre Reise hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben. Zudem sollten Sie unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben sowie die Husten- und Niesetikette und eine gute Händehygiene beachten.
    • Für alle Flugreisende aus China gilt seit dem 15.2.2020 ein besonderes Verfahren (siehe Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit). Unter anderem werden sie befragt, ob sie Kontakt mit Coronavirus-Infizierten hatten oder sich im Infektionsgebiet aufgehalten haben. Personen an Bord, die offensichtlich krank sind oder eine ansteckende Krankheit haben könnten, müssen gemeldet werden.
  • Was sollten Personen tun, die vor kurzem an einem Ort waren, der jetzt unter Quarantäne steht?

    Um die Weiterverbreitung des neuartigen Coronavirus bestmöglich zu verhindern, ordnen Behörden verschiedener betroffener Staaten an, dass Hotels, Schiffe, Orte, aber auch ganze Regionen für einen gewissen Zeitraum unter Quarantäne gestellt werden. Dies muss kein Anzeichen dafür sein, dass es dort zu Übertragungen gekommen ist. Oftmals handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, die nach Ausschluss eines Verdachts schnell wieder aufgehoben wird. Wer davon erfährt, dass ein Ort, an dem er sich kürzlich aufgehalten hat, unter Quarantäne gestellt wurde, sollte sich zunächst über die Medien (z. B. aktuelle regionale Tageszeitung, lokale Radiosender) informieren, aus welchem Grund und für wie lange die Quarantäne verhängt wurde. Oft besteht kein Grund zur Sorge, z. B., wenn der Erkrankte erst angereist ist, nachdem man selbst schon abgereist war, oder der eigene Aufenthalt schon 14 Tage oder länger her ist, ohne dass man Krankheitszeichen entwickelt hat. Wenn weiterhin die Sorge besteht, dass eine Ansteckung stattgefunden haben könnte, kann man sich an das zuständige Gesundheitsamt wenden. Dieses kann das individuelle Risiko weiter eingrenzen und ggf. Vorsichtsmaßnahmen empfehlen. Personen, die unter Krankheitszeichen leiden, sollten zunächst eine Ärztin oder einen Arzt telefonisch kontaktieren. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihren Aufenthalt an dem unter Quarantäne stehenden Ort hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben. Eine weitere Abklärung kann – je nach Schwere der Krankheitszeichen – auch ohne Aufnahme in ein Krankenhaus erfolgen.

  • Warum müssen Kontaktpersonen 14 Tage in Quarantäne?

    Eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Deutschland soll so weit wie möglich verhindert oder zumindest verlangsamt werden. Hierfür ist es notwendig, die Personen, die Kontakt zu Menschen hatten, bei denen das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, möglichst lückenlos zu identifizieren und ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Zeit, die zwischen einer Ansteckung und dem Auftreten von Krankheitszeichen (14 Tage) liegt, in häuslicher Quarantäne zu beobachten. In dieser Zeit ist das Gesundheitsamt mit den Betroffenen täglich in Kontakt, um den Gesundheitszustand zu beobachten und rasch zu handeln, falls Krankheitszeichen auftreten sollten. Gleichzeitig werden die Kontakte der Betroffenen auf ein Minimum reduziert, damit das Virus im Zweifelsfall nicht weiterverbreitet werden kann.

    Für Kontaktpersonen legt das Gesundheitsamt im Einzelfall das konkrete Vorgehen fest. Zu den Empfehlungen kann gehören, zu Hause zu bleiben, Abstand von Dritten zu halten sowie auf eine gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume zu achten und Haushaltsgegenstände wie beispielsweise Geschirr und Wäsche nicht mit Dritten zu teilen, ohne diese zuvor wie üblich zu waschen. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte ein eigenes Badezimmer genutzt werden. Hygieneartikel sollten nicht geteilt werden und die Wäsche sollte regelmäßig und gründlich wie üblich gewaschen werden. Das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, die Benutzung von Einwegtaschentüchern beim Naseputzen und regelmäßige Händehygiene sind wichtig, damit die Viren im Falle einer tatsächlichen Ansteckung nicht unnötig in der Umgebung verteilt werden. Angehörige können die Kontaktperson im Alltag zum Bespiel durch Einkäufe unterstützen. Enger Körperkontakt sollte vermieden werden. Auch können sie helfen, indem sie für gute Belüftung der Wohnund Schlafräume sorgen und auf regelmäßige Händehygiene achten. Oberflächen, mit der die betroffene Person in Berührung kommt, wie beispielsweise Tische oder Türklinken, sollten regelmäßig mit Haushaltsreiniger gereinigt werden.

  • Welchen Zweck erfüllt die Quarantäne?

    Eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Deutschland soll so weit wie möglich verlangsamt werden. Hierfür ist es notwendig, die Personen, die Kontakt zu Menschen hatten, bei denen das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, zu identifizieren und – je nach individuellem Infektionsrisiko – ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Zeit, die zwischen einer Ansteckung und dem Auftreten von Krankheitszeichen (14 Tage) liegt, zu beobachten, wenn geboten, auch in häuslicher Quarantäne.

    Das Robert Koch-Institut gibt Empfehlungen zum Management von Kontaktpersonen, die durch das zuständige Gesundheitsamt unter Berücksichtigung der angestrebten Schutzziele an die Situation vor Ort angepasst werden können.

    Das Gesundheitsamt legt im Einzelfall das konkrete Vorgehen für Kontaktpersonen fest. Zu den Empfehlungen des Gesundheitsamtes kann gehören, zu Hause zu bleiben, Abstand zu anderen Personen zu halten sowie auf eine gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume zu achten und Haushaltsgegenstände wie beispielsweise Geschirr und Wäsche nicht mit anderen zu teilen, ohne diese Gegenstände zuvor wie üblich zu waschen. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte ein eigenes Badezimmer genutzt werden. Hygieneartikel sollten nicht geteilt werden und die Wäsche sollte regelmäßig und gründlich wie üblich gewaschen werden. Das Einhalten der Husten- und Niesregeln, die Benutzung von Einwegtaschentüchern beim Naseputzen und regelmäßige Händehygiene sind wichtig, damit die Viren im Falle einer tatsächlichen Ansteckung nicht unnötig in der Umgebung verteilt werden.

    Angehörige können die Kontaktperson im Alltag zum Bespiel durch Einkäufe unterstützen. Enger Körperkontakt sollte vermieden werden. Auch können sie helfen, indem sie für gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume sorgen und auf regelmäßige Händehygiene achten. Oberflächen, mit denen die betroffene Person in Berührung kommt, wie beispielsweise Tische oder Türklinken, sollten regelmäßig mit Haushaltsreiniger gereinigt werden.

  • Wer muss in Quarantäne?

    In Quarantäne muss, wer ein hohes Risiko hat, sich angesteckt zu haben. Dies ist der Fall,

    wenn man innerhalb der letzten 14 Tage engen Kontakt zu einem laborbestätigten COVID-19-Patienten hatte. Ein wirklich enger Kontakt bedeutet, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat, bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend gewesen ist
    immer, wenn das Gesundheitsamt dies anordnet
    Nicht in Quarantäne muss, wer ein geringeres Risiko hat, sich angesteckt zu haben. Dies ist der Fall, wenn man

    innerhalb der letzten 14 Tage im gleichen Raum mit einer Person mit einer festgestellten COVID-19-Erkrankung war, ohne einen engen Kontakt
    in einem Gebiet mit steigenden Fallzahlen von COVID-19 war
    Wer mit Menschen mit Vorerkrankungen arbeitet, z. B. im Krankenhaus oder in der Altenpflege, sollte aber in jedem Fall seinen Betriebsarzt informieren. Und für alle gilt: Führen Sie eine tägliche Selbstkontrolle auf Krankheitszeichen durch. Falls Zeichen eines Atemwegsinfekts auftreten, lesen Sie bitte die  Frage „Sollte bei einer Atemwegserkrankung ärztlicher Rat eingeholt und nach einem Test gefragt werden, auch wenn die Krankheitszeichen nur leicht sind (Husten, Niesen, Halsschmerzen etc.)?“

    Wer Kontakt zu einer Person in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis hatte, die wiederum Kontakt zu einem im Labor bestätigten Coronavirus-Patienten hatte, aber völlig gesund ist, muss nicht in Quarantäne. In diesem Fall ist man keine Kontaktperson, hat kein erhöhtes Risiko für eine COVID-19 Erkrankung und kann auch niemanden anstecken. Im Fall von Krankheitszeichen einer Atemwegserkrankung sollte man sich jedoch testen lassen (siehe auch Frage „Sollte bei einer Atemwegserkrankung ärztlicher Rat eingeholt und nach einem Test gefragt werden, auch wenn die Krankheitszeichen nur leicht sind (Husten, Niesen, Halsschmerzen etc.)?“.

  • Sollte bei einer Atemwegserkrankung ärztlicher Rat eingeholt und nach einem Test gefragt werden, auch wenn die Krankheitszeichen nur leicht sind (Husten, Niesen, Halsschmerzen etc.)?

    Ja, wenn:

    man in den letzten zwei Wochen Kontakt hatte zu einem Erkrankten, bei dem im Labor eine COVID-19 Diagnose gestellt wurde,

    man in einem Gebiet war, in dem es bereits zu vielen COVID-19 Erkrankungen gekommen ist

    eine Vorerkrankung besteht oder die Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber etc.)

    wenn man bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommt, die ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen haben (z.B. im Krankenhaus oder der Altenpflege)

    Schon bevor das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, d. h. zu Hause bleiben, alle engen Kontakte unter 2 Metern meiden, gute Händehygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen (falls vorhanden) einen Mund-Nasenschutz tragen.

  • Was sollen Betroffene mit Krankheitszeichen tun, wenn sie weder eine Hotline noch eine Hausärztin oder einen Hausarzt telefonisch erreichen?

    Wenn Sie nur leichte Krankheitszeichen haben, sollten Sie sich selbst isolieren, d. h. zuhause bleiben und alle engen Kontakte unter zwei Metern meiden. Außerdem sollten Sie eine gute Händehygiene und die Husten- und Niesregeln einhalten. Sollten die Beschwerden zunehmen, sollten Sie zunächst nochmals versuchen, die bundesweite Rufnummer des Kassenärztlichen Notdienstes in Deutschland 116117 anzurufen. In Notfällen (z. B. Atemnot) wenden Sie sich an den Notruf 112 oder eine Rettungsstelle.

  • Ist ein Test auf das neuartige Coronavirus bei Personen ohne jedes Krankheitszeichen sinnvoll?

    Eine Laboruntersuchung sollte nur durchgeführt werden, wenn Krankheitszeichen vorliegen, um deren Ursache abzuklären. Bei einer gesunden Person sagt ein negatives Testergebnis auf das neuartige Coronavirus nichts darüber aus, ob diese Person nicht doch noch krank werden kann. Zudem würden damit die Laborkapazitäten unnötig belastet.

  • Wo kann ich erfahren, ob eine Reise in ein betroffenes Land noch sicher ist?

    Gesundheitsempfehlungen bei Auslandsreisen werden vom Auswärtigen Amt gegeben. Aktuelle Informationen zu der Sicherheitssituation in einzelnen betroffenen Ländern sind auf den Länderseiten des Auswärtigen Amtes im Internet einzusehen.

  • Was bedeutet die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufene „Gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite“?

    Die WHO hat am 30.1.2020 festgestellt, dass es sich beim aktuellen Ausbruch durch das neuartige Coronavirus in China um eine „Gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite“ handelt. Die WHO hat dabei für die betroffenen und die angrenzenden Staaten eine Reihe von Empfehlungen zur Eindämmung und Kontrolle des Ausbruchsgeschehens ausgesprochen. Für Deutschland hat die Einstufung keine direkten Folgen, da die WHO-Empfehlungen hier bereits erfüllt sind.

  • Wo finde ich weitere Informationen?

    Weitere (Fach-)Informationen zum neuartigen Coronavirus sind auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts zu finden.

    Aktuelle Einschätzung zur Sicherheit von Reisenden in betroffene Regionen gibt das Auswärtige Amt.

    Darüber hinaus finden Sie aktuelle Einschätzungen der Lage auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), einige Bundesländer und Krankenkassen haben Hotlines für Bürger geschaltet.