Strahleninstitut Köln
Eine Ärztin erklärt einer Patientin die nuklearmedizinische Untersuchung. Die Patientin sitzt auf der Liege einer Gammakamera..

Markierung des Wächterlymphknotens

im Strahleninstitut Köln

Wächterlymphknoten sind die ersten Lymphknoten in einer Kette beziehungsweise einem Netz von Lymphknoten in einer Körperregion. Zu ihnen fließt die Lymphe aus einem bösartigen Tumor. Bei der Untersuchung wird/werden diese Wächterlymphknoten markiert, sodass diese bei einer Operation gezielt entnommen werden können. Sind Wächterlymphknoten nicht vom Tumor betroffen, so sind es auch die anderen Lymphknoten nicht. So kann eine genauere Risikoabschätzung erfolgen.

Wann wird ein Wächterlymphknoten markiert?

Die Wächterlymphknotenuntersuchung ist fester Bestandteil der Abläufe an einem Brustkrebszentrum.

Eine Markierung der Wächterlymphknoten wird in der Regel bei folgenden Erkrankungen eingesetzt:

  • Brustkrebs (Mammakarzinom)
  • Krebs der äußeren Geschlechtsteile der Frau (Vulvakarzinom)
  • Schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom).

Clemens-Martin Spohn

Facharzt für Radiologie und Nuklearmedizin

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  • Wie läuft die Markierung des Wächterlymphknotens im Strahleninstitut Kölnab?

    Bei einer Markierung des Wächterlymphknotens achten Sie bitte auf folgende Hinweise:

    • Vor der Untersuchung

      Vor der Untersuchung ist keine besondere Vorbereitung nötig.

    • Während der Untersuchung

      Für die Untersuchung injizieren wir eine kleine Menge des Radiopharmakons in die Haut in der Nähe des Tumors (bei Brustkrebs erfolgt die Injektion nahe der Brustwarze).

      Der Stoff wird dann mit dem Lymphabstrom zum nächstgelegenen Lymphknoten transportiert und dort eine Zeit lang gelagert.

      Die Aufnahmen mit der Gammakamera erfolgen im Liegen einige Minuten danach über einen Zeitraum von circa 15 Minuten. Mit einer Sonde (ähnlich einem Geiger-Zähler) wird der Lymphknoten bei der darauffolgenden Operation von außen auffindbar und kann entfernt werden.

      Die Entfernung des Lymphknotens für eine Biopsie erfolgt gewöhnlich am Folgetag im behandelnden Krankenhaus.

      Da es sich bei dem Radiopharmakon nicht um ein jodhaltiges Kontrastmittel handelt, treten auch keine Kontrastmittelnebenwirkungen und in der Regel keine allergischen Reaktionen auf. Es treten weder Übelkeit noch Schwindel auf. Nach der Untersuchung gibt es keine Einschränkung für die Teilnahme am Straßenverkehr. Zudem ist die Strahlenexposition äußerst gering.

    Wir bieten diese Untersuchungen an folgenden Standorten

    Hauptstandort Domstraße Köln (ehemals Turiner Straße)

    Domstraße 49-53
    50668 Köln

    termine@strahleninstitut.de0221 99 502 100

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