MRT Untersuchungen – auch im offenen MRT

Strahlenfreie Diagnose im MRT

Die Magnetresonanztomographie / MRT – oft auch als Kernspintomografie bezeichnet – ist ein bildgebendes Verfahren zur Erzeugung von Schnittbildern des menschlichen Körpers. Im Unterschied zur Computertomographie erfolgt dies ohne Einsatz von Röntgenstrahlung in einem Magneten mit hoher Feldstärke.

 

Mit der Magnetresonanztomograhie können wir die Struktur von Gewebe, Organen, Muskeln und Gelenken digital darstellen. Die Kernspintomografie ist aus dem medizinischen Alltag nicht mehr wegzudenken. Bei vielen Fragestellungen ist die MRT aktuell das bildgebende Verfahren, das krankhafte Veränderungen am besten sichtbar machen kann.

 

Welche Vorteile hat eine MRT-Untersuchung?

Die MRT ist schonendes und praktisch risikoloses Untersuchungsverfahren. Es wird komplett auf Strahlung verzichtet. 

Veränderungen im menschlichen Körper können wir durch die besonders kontrastreiche Darstellung der Gewebe sehr gut, schnell und vor allem deutlich erkennen. Dadurch unterstützen wir eine effektive und schnelle Weiterbehandlung bei Ihrem Hausarzt.

 

Wie läuft eine MRT-Untersuchung im Strahleninstitut Köln ab?

Je nach Körperregion dauert die Untersuchung im MRT meist nicht mehr als eine halbe Stunde. Für Ihren größtmöglichen Komfort liegen Sie während der Untersuchung auf einer bequemen Liege und tragen einen Hörschutz. 

Unsere hochmodernen MRT Geräte der neuesten Generation ermöglichen eine extrem kurze Aufnahmedauer, hochaufgelöste Bilder sowie eine verringerte Lautstärke.

Zudem sind alle Geräte leicht zugänglich, auch für Patientinnen und Patienten mit körperlichen Einschränkungen. So können wir exakte und sichere Diagnosen liefern und gleichzeitig schnellere MRT-Termine anbieten.

 

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Untersuchung im offenen MRT in Köln

Bei uns im Strahleninstitut Köln ist eine konventionelle MRT-Untersuchung und auch eine Untersuchung im offenen MRT möglich: Dank der offenen Bauweise kommt darin kein Engegefühl auf. Diese Untersuchung eignet sich also insbesondere für Patienten mit Platzangst oder Angstgefühlen und Kleinkinder. In der Regel übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen für Patienten mit Platzangst die Kosten der Untersuchung. 

 

Was kann mit einer MRT untersucht werden?

Die Magnetresonanztomographie eignet sich vor allem dazu, Weichteilgewebe bzw. innere Organe, wie zum Beispiel Nervengewebe, aber auch Knochenmark, Gelenke und Blutgefäße sehr gut darzustellen. 

Die Bilder sind detailgetreuer als bei vielen anderen Untersuchungsmethoden. So ist es durch eine MRT möglich, Erkrankungen häufig frühzeitig zu entdecken und viele der Erkrankungen sicher zu diagnostizieren, wie zum Beispiel: 
 

  • Erkrankungen des zentralen Nervensystems
  • Erkrankungen des Gehirns
  • Bandscheibenvorfälle
  • Erkrankungen von Muskeln, Bändern, Knochen und Gelenken
  • Arteriosklerose der Gefäße
  • Herzerkrankungen
  • Krankhafte Organveränderungen der Nieren und Leber
  • Tumoren

Vorteile einer MRT-Untersuchung auf einen Blick

Keine Strahlung
Nahezu risikolos
Schnelle und sichere Diagnose
Kurze Untersuchungsdauer
Größtmöglicher Komfort

Jetzt MRT-Termin vereinbaren

Unser offenes MRT steht am Standort

Eduardus Krankenhaus Köln

Custodisstraße 3-17

50679 Köln

 

 

 

 

Behandlungsablauf bei einer MRT-Untersuchung

Die Kernspintomographie (MRT) nutzt an Stelle von Röntgenstrahlen oder radioaktiven Stoffen Radiowellen, um Ihren Körper bildlich darzustellen.

 

WAS PASSIERT BEI EINER KERNSPINTOMOGRAPHIE (MRT)?

Sie legen sich auf einen Untersuchungstisch und werden langsam in den Kernspintomographen geschoben. Die Untersuchungsdauer liegt je nach Körperregion bei 15 bis 45 Minuten. Während der gesamten Untersuchung werden Sie ärztlich überwacht. Sie können sich jederzeit bemerkbar machen und sind ständig über eine Lautsprecheranlage mit uns verbunden. Patienten mit großer Platzangst bekommen vorher ein Beruhigungsmittel von uns verabreicht. In diesem Fall sollten Sie anschließend nicht selbst am Straßenverkehr teilnehmen.

Eine Untersuchung in unserem offenen MRT ist für Privatpatienten möglich und für Patienten mit Kostenübernahme (z.B. bei Platzangst).

 

WAS SIE UNBEDINGT BEACHTEN SOLLTEN:

Wenn Sie Metallteile wie Granatsplitter, Metallprothesen oder Gefäßklips in Ihrem Körper haben, teilen Sie uns dies bitte unbedingt vor der Untersuchung mit. Metallteile können, wenn sie in das Magnetfeld gelangen, Verletzungen verursachen. Auch Herzschrittmacher, Nervenstimulatoren oder Shunt-Pumpen sollten nicht in das Magnetfeld gelangen, da hier Defekte verursacht werden können. Bitte achten Sie auch darauf, dass Sie metallhaltige Gegenstände wie Schmuck, Brillen, Uhren sowie Bank- und Kreditkarten mit Magnetstreifen unbedingt in der gesicherten Umkleidekabine lassen
Sollte der Einsatz intravenöser Kontrastmittel notwendig sein, besteht in seltenen Fällen die Möglichkeit einer allergischen Reaktion, die z.B. mit leichtem Hautjucken, Quaddelbildung oder Übelkeit einhergeht, aber auch zu Blutdruckabfall oder Luftnot führen kann. Unsere Mitarbeiter sind selbstverständlich auf den Fall einer allergischen Reaktion vorbereitet.
 

Häufige Fragen zur MRT

  • Müssen Piercings entfernt werden?

    Ja, weil die Gefahr der Verbrennung besteht und die Bilder u.U. nicht zu verwerten sind.

  • Kann ich mit meinem Herzschrittmacher/Metall im Körper untersucht werden?

    Das muss individuell entschieden werden. Bitte kontaktieren Sie uns zur Abklärung telefonisch.

  • Was muss man für die Untersuchung ausziehen?

    Alle Kleidungsstücke mit Metallteilen und sonstige Metallteile (Uhr usw).

  • Muss ich ein Kontrastmittel haben?

    Das ist von der Untersuchung abhängig und wird von unseren Ärztinnen und Ärzten vor Ort entschieden.

  • Haben Sie ein offenes MRT?

    Ja, an unserem Standort im Evangelischen Klinikum Weyertal betreiben wir ein offenes MRT.

Untersuchung im offenen MRT

 

Entspannte Untersuchung durch Liegekomfort

Herkömmliche Röhrensysteme haben vergleichsweise enge Tunnelöffnungen, die bei vielen Patienten Klaustrophobie auslösen. Unser offenes MRT Panorama MR – der erste völlig offene Hochfeld-Magnetresonanztomograph mit 360° Rundumausblick – ermöglicht eine entspannte Untersuchungssituation.

 

Auch für übergewichtige Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität eignet sich der Panorama aufgrund der 160 cm weiten Öffnung (im Vergleich zu „Tunnelsystemen" mit Öffnungen von ca. 60-70 cm). Im Panorama liegen Patienten bequem und ruhig – ganz ohne Enge. Dieser Komfort verstärkt die hohe Bildqualität, weil Patienten besser still liegen können und die Bilder nicht verwackeln. Und umso klarer die Aufnahmen sind, umso sicherer ist die Diagnose. Eine Untersuchung im Philips Panorama HFO bietet aber vor allem präzise Ergebnisse.

 

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Vorteile des Panorama HFO auf einen Blick

Erhöhter Patienten-Komfort durch 360° Rundumausblick
Optimale Bildqualität dank ruhiger und entspannter Patienten
Sicherere Diagnosen dank optimaler Bildqualität
Mehr Flexibilität durch die Möglichkeit kinematischer Gelenkuntersuchungen
Hervorragende Einsatzmöglichkeiten dank eines vertikalen Magnetfeldes

Mit neuen Perspektiven in die Zukunft

Mit unserem offenen Hochfeld-MRT bieten wir unseren Patienten kernspintomographische Diagnostik auf dem neuesten Stand der Technik. Bildqualität und Komfort vereinen sich während der Untersuchung in unsererem offenen Kernspintomograph Panorama HFT. So schaffen wir mit detaillierteren Bildern die Grundlage für sichere Diagnosen.

Der Panorama HFT ist aufgrund seiner hohen Feldstärke (1,0 Tesla) für alle Untersuchungen geeignet. Ob Gelenke, innere Organe, Nerven oder Gefäße: Ganz ohne Röntgenstrahlenbelastung werden detaillierte, präzise Darstellungen aller Körperregionen und kleinster Körperteile angefertigt.

 

 

 

Eltern und Kinder gemeinsam im MRT

Kleine Patienten brauchen eine besonders aufmerksame Betreuung während einer MRT-Untersuchung. Wer könnte das besser als die Eltern? Unser offenes MRT Philips Panorama bietet durch seine offene Bauweise genug Raum für Eltern und Kind. Die Eltern können während der gesamten Untersuchung dabei bleiben und dem Kind so Sicherheit geben.

 

 

Freiraum für Flexibilität

Durch das offene Konzept und die Spannbreite von 160 cm werden erstmals kinematische Gelenkuntersuchungen (z.B. Schulter, Knie und Wirbelsäule) ermöglicht. So lassen sich bewegte Bilder der Gelenkbeugung und hochauflösende Bewegungsstudien erzeugen, mit deren Hilfe Veränderungen dynamisch in allen Ebenen beurteilt werden können.

 

Leistung für ausgezeichnete Bildqualität 

Dank des einzigartigen vertikalen Magnetfeld-Designs ist die erreichte Bildqualität unseres Panorama HFO mit der eines herkömmlichen 1.5T-Tunnelsystems vergleichbar. Bilder des Hirnstamms zeigen dank der Feldstärke kaum Magnetisierbarkeitseffekte, Bilder der Wirbelsäule lassen Nervenwurzeln nahezu ohne Artefakte erkennen und bei Bildern des Muskel-Skelett-Systems werden hervorragende Kontrastierungen erzielt.

 

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Was kann in einem offenen MRT untersucht werden?

Orthopädische Bildgebung mit Funktionsdiagnostik
Neurologische Bildgebung
Pädiatrische Bildgebung (bei Bedarf mit Anästhesie)
Senologische Bildgebung

 

 

Eduardus Krankenhaus Köln

Unser offenes MRT steht an unserem Standort im Eduardus Krankenhaus Köln.

 

Eine Untersuchung im offenen MRT ist für Patienten mit Kostenübernahme (z.B. bei Platzangst) und für Privatpatienten und Selberzahler möglich.

 

Eduardus Krankenhaus Köln

Custodisstraße 3-17

50679 Köln

 

So erreichen Sie uns mit dem ÖPNV:

ICE: bis Bahnhof Köln-Deutz
KVB: Linie 3 und Linie 4, Haltestelle Suevenstraße

 

Anreise mit dem Auto:

Das Eduardus-Krankenhaus liegt in der Kölner Umweltzone - Sie erreichen uns mit dem Pkw nur noch mit einer Schadstoffplakette. In der Alarichstraße befindet sich ein Besucherparkplatz des Eduardus-Krankenhauses.

Unsere Leistungen und MRT-Untersuchungen im Überblick

  • MRT der Galle (Kernspin-Cholangio-Pancreaticographie)

    UNTERSUCHUNGSVORBEREITUNG UND ABLAUF 

    Die Untersuchung erfolgt in liegender Postion und wird ohne den Einsatz intravenöser Kontrastmittel durchgeführt. Das Verfahren ist völlig schmerzfrei. Sie werden auf dem Untersuchungstisch in das geräumige vorne und hinten geöffnete Gerät geschoben. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten. Während der gesamten Zeit werden Sie beaufsichtigt. Komplikationen sind bei dieser Untersuchung nicht bekannt. Zur Beruhigung der Magen-Darmaktivitäten spritzen wir ein entsprechendes Medikament (Buscopan).

    WAS LEISTET DIE METHODE? 

    Die Untersuchung der Gallenwege ist durch die Magnetresonanz-Cholangio-Pancreaticographie (MRCP) deutlich vereinfacht worden. Sie ermöglicht die Darstellung der Gallenwege und des Pankreasgangsystems ohne Einsatz von Kontrastmitteln. Im Gegensatz zur veralteten konventionellen intravenösen Gallenwegsdiagnostik ist die MRCP für den Patienten völlig belastungsfrei. Die Methode ist unabhängig von der Ausscheidungsfunktion der Leber.

    Die Untersuchung ist geeignet zum Nachweis von Gallensteinen und bösartigen sowie entzündlichen Veränderungen der Gallenwege.

    Sie ist somit heute eines der wichtigsten nicht-invasiven Diagnoseverfahren bei Erkrankungen der Gallenwege.

  • MRT der Gefäße (Angiographien)

    UNTERSUCHUNGSVORBEREITUNG UND ABLAUF  

    Eine besondere Vorbereitung ist hierfür nicht notwendig.

    Die Untersuchung erfolgt in liegender Position. Zur Vorbereitung auf die Kontrastmittelinjektion legen wir Ihnen eine Venenverweilkanüle in die Armbeuge. Danach werden Sie mit dem Untersuchungstisch in das geräumige vorne und hinten geöffnete Gerät geschoben. Die Untersuchung dauert etwa 15 – 20 Minuten. Sie werden von uns während der gesamten Zeit beaufsichtigt. Komplikationen treten bei dieser Untersuchung kaum auf. In seltenen Fällen kann es zu Kontrastmittelunverträglichkeiten kommen.

    WAS LEISTET DIE METHODE?

    Es besteht die Möglichkeit, die Untersuchung sowohl ohne als auch mit einer intravenösen Kontrastmittelgabe durchzuführen. Die native Untersuchung (ohne Kontrastmittel) wird hauptsächlich für die Darstellung der Hirngefäße verwendet und die kontrastmittelunterstützte Untersuchung für die übrigen Gefäßabschnitte.

    Die Untersuchung eignet sich besonders für die Darstellung von Gefäßveränderungen bei Arteriosklerose („Arterienverkalkung“). Sowohl die Bauchschlagader (Aorta) und die Becken- und Beingefäße als auch die Nieren- oder Baucharterien können dargestellt werden. Gefäßanomalien wie zum Beispiel Aussackungen der Blutgefäße, Kurzschlussverbindungen (Shunts) oder Gefäßspasmen (Einengungen von Gefäßen zum Beispiel unter Wärme-oder Kältereiz) lassen sich ebenfalls im MRT beurteilen.

    Der entscheidende Vorteil für Patienten ist, dass die kernspintomographische Gefäßuntersuchung weitgehend risikolos von uns durchgeführt werden kann und keine stationären Ruhephasen eingehalten werden müssen. Außer durch eine Venenverweilkanüle in einer Armbeugevene und der Gabe eines intravenösen Kontrastmittels ist die Untersuchung für den Patienten nicht belastend.

  • MRT der Brust

    Die Kernspintomographie ist ein wertvoller Bestandteil der Mammadiagnostik. Sie kommt zum Einsatz, wenn eine ausführliche Diagnostik mittels Mammographie, Ultraschall und evtl. sogar Biopsien keine ausreichende Klarheit über den Gesamtbefund ergeben haben.

    Sie wird üblicherweise eingesetzt: 

    • Vor einer notwendigen Brustkrebsoperation, sollte der Verdacht auf weitere in der Mammographie und in der Sonographie nicht erkennbare Herde bestehen.
    • Wenn in der Achselhöhle Metastasen auftreten und der Arzt ein verstecktes Mammakarzinom vermutet.
    • Wenn nach einer Krebsoperation mittels Mammographie und Ultraschall ein Tumorrezidiv nicht sicher ausgeschlossen werden kann. (Diese Untersuchung kann dann frühestens 6 Monate nach abgeschlossener Operation oder 12 Monate nach erfolgter Bestrahlung erfolgen.)
    • Sinnvoll kann das MRT der Brust auch sein, wenn der Verdacht auf eine Ruptur einer Silikonprothese besteht.
    • Manchmal ist ein MRT auch im Rahmen der Krebsvorsorge empfehlenswert, wenn das Brustdrüsengewebe zu dicht oder durch mastapathische Veränderungen (Vermehrung des Bindegewebes) nicht ausreichen in der Mammographie und im Ultraschall beurteilter ist.
    • In der Brustkrebsfrüherkennung bei jungen Frauen mit genetisch nachgewiesener familiärer Brustkrebsgefährdung.

    Die Kernspintomographie der Brust ist eine hochsensible Methode und deshalb auch schwer zu interpretieren, da auch oft gutartige Veränderungen der Brust sich in dieser Untersuchung mit einer Kontrastmittelanreicherung zeigen. Somit wird relativ oft „falscher Alarm“ ausgelöst.

    Bitte bringen Sie aktuelle Mammographie- oder Sonographiebefunde zu Ihrer Untersuchung mit. Während der ca. 25-minütigen Untersuchung sollten Sie völlig bewegungslos auf dem Bauch im Gerät liegen bleiben.

    Die Kernspintomographie der Brust ist nur bei bestimmten Indikationen eine Kassenleistung der gesetzlichen Krankenkasse. Unsere Ärzte können Sie hier genau beraten.

  • MRT der Nieren- und Harnleiter (Urographien)

    UNTERSUCHUNGSVORBEREITUNG UND ABLAUF

    Die Untersuchung erfolgt in bequemer, liegender Position in unserem Kernspintomographiegerät. Das MRT der Nieren und Harnleiter erfolgt ohne den Einsatz von intravenösen Kontrastmitteln und ist völlig schmerzfrei. Sie werden mit dem Untersuchungstisch in das geräumige vorne und hinten geöffnete Gerät geschoben. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten. Während der gesamten Zeit werden Sie von uns beobachtet. Komplikationen sind bei dieser Untersuchung nicht bekannt. Zur Beruhigung der Magen-Darmaktivitäten spritzen wir ein entsprechendes Medikament (Buscopan).

    WAS LEISTET DIE METHODE?

    Die kernspintomographische Darstellung der Nieren und der ableitenden Harnwege stellt eine besondere Alternative zur konventionellen Nierenuntersuchung dar. Sie kommt ohne belastende Strahlung und ohne die Gabe eines intravenösen Kontrastmittels aus. Die Untersuchung kann auch bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion durchgeführt werden. Die Methode eignet sich sowohl für die Darstellung der Nieren um entzündliche oder tumoröse Veränderungen abzuklären als auch für die Darstellung des Nierenhohlraumsystems und der ableitenden Harnwege. Hierbei können sehr zuverlässig Abflussstörungen dargestellt werden. Besonders vorteilhaft ist bei dieser Untersuchungstechnik auch die rotierende Darstellung der Nieren, mit der man einen räumlichen Eindruck von der Lage der Nieren und der Harnwege bekommt.

  • MRT der Wirbelsäule

    UNTERSUCHUNGSVORBEREITUNG UND ABLAUF 

    Ein MRT der Wirbelsäule wird durchgeführt, wenn seit längerer Zeit Rückenschmerzen bestehen oder wenn die Schmerzen vom Rücken in die Arme/Hände oder Beine/Füße ausstrahlen. Letztere sind sogenannte radikuläre Schmerzen, d. h. die Schmerzen entstehen durch eine Irritation einer oder mehrerer Nervenwurzeln.

    Mithilfe des MRT können Bandscheibenvorwölbungen sowie Bandscheibenvorfälle sicher diagnostiziert werden. Auch Verschleißerscheinungen an den Gelenken der Wirbelsäule sind deutlich sichtbar. Des Weiteren kann der Rückenmarkkanal beurteilt werden und eine Spinalkanalstenose inklusive ihres exakten Ausmaßes diagnostiziert werden. 

  • MRT der Gelenke

    UNTERSUCHUNGSVORBEREITUNG UND ABLAUF

    Das MRT der Gelenke ist eine der am häufigsten durchgeführten Untersuchungen überhaupt. Hier können z. B. am Kniegelenk feinste Meniskusrisse nachgewiesen werden. Auch knöcherne Veränderungen und Bandläsionen sind eindeutig zu diagnostizieren. Bei Schulterschmerzen ist das MRT ebenfalls eine der maßgeblichen Untersuchungen. Insbesondere Impingemente (Einklemmungen) und entzündliche Veränderungen im Rahmen einer rheumatischen Erkrankung können eindeutig nachgewiesen werden.

    DIREKTARTHOGRAPHIE

    Mit einer direkten Arthographie können wir kleinste Defekte darstellen und so eine erweiterte Diagnostik durchführen. Zu diesen minimalen Defekten, die sonst kaum gefunden werden können, gehören zum Beispiel kleine Einrisse der Sehnen oder kleine Knorpeldefekte sowie Einrisse der Bänder und Menisken.

    Genaue Informationen zu dieser Untersuchung finden Sie hier.

  • MRT des Kopfes

    VORBEREITUNG AUF DIE UNTERSUCHUNG

    Untersuchungen des Kopfes (Schädel und Gehirn) erfordern keine besondere Vorbereitung. Die Untersuchungsdauer beträgt in der Regel ca. 20 Minuten. Durch die moderne Gerätetechnik wird die Untersuchung von den meisten Patienten als wenig belastend empfunden.

    WAS LEISTET DIE METHODE?

    Das MRT des Kopfes ist eine der wichtigsten MRT-Untersuchungen, da mit ihrer Hilfe entzündliche (z. B. Multiple Sklerose), tumoröse (Hirntumore, Metastasen) und durchblutungsbedingte Veränderungen des Gehirns (z. B. Bluthochdruck) dargestellt werden können. Auch können mit ihrer Hilfe frische und ältere Schlaganfälle (Hirninfarkte) sowie Blutungen diagnostiziert werden.

  • Multiparametrische MRT der Prostata

    Die multiparametrische MRT der Prostata auch als funktionelle MRT der Prostata bezeichnet, ist eine moderne Diagnosemöglichkeit der Prostata. Die wichtigste Indikation für die Untersuchung ist der Tumorausschluss bei Patienten, die bereits eine negative Biopsie erhalten haben aber immer noch einen erhöhten PSA-Wert aufweisen. Wir befunden die MRT der Prostata nach den neuesten PI-RADS Empfehlungen.

     

    SIE WIRD EINGESETZT:

    - zur Tumorsuche bei erhöhtem PSA ohne vorherige Biopsie (Detektion - Primärindikation)

    - zur Tumorsuche bei erhöhtem PSA nach negativer vorheriger Biopsie (Detektion - Sekundärindikation)

    - bei Tumorausbreitung / Staging bei histologisch gesichertem Prostatakarzinom

    - zur Verlaufskontrolle im Rahmen der aktiven Überwachung

    - zum Ausschluss eines Prostatakarzinom-Rezidiv nach erfolgter Therapie

     

    WIE LÄUFT DIE UNTERSUCHUNG AB?

    Sie liegen während der Untersuchung auf dem Rücken. Die Messspule wird über das Becken gelegt. Eine endorektale Spule wird nicht verwendet. Ihre Arme liegen entspannt auf dem Bauch. Während der Untersuchung sollten Sie möglichst still liegen. Die gesamte Untersuchung dauert etwa eine Stunde. Bitte Planen Sie den Aufenthalt in der Praxis mit Vorbereitung und Untersuchung für 1,5 - 2 Stunden ein.

     

    WAS MUSS ICH VOR DER UNTERSUCHUNG BEACHTEN?

    Bitte kommen Sie zu der Untersuchung mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder planen Sie eine Abholmöglichkeit ein (siehe Medikamente).

    Sie sollten bis zu 4 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr Essen und keinen Kaffee trinken, da so die Darmtätigkeit angeregt wird und sich die Bildqualität verschlechtert. Wasser dürfen Sie gerne trinken. Bitte nehmen Sie auch ihre Medikamente normal ein. 

    In einzelnen Studien wurde gezeigt, dass sexuelle Aktivität unter bestimmten Umständen Einfluss auf die Bildqualität hat, so dass es empfehlenswert sein kann 4 Tage vor einer geplanten Untersuchung enthaltsam zu sein.

     

    WERDEN MEDIKAMENTE ODER KONTRASTMITTEL BENÖTIGT?

    Um die natürliche Darmbewegung zu reduzieren und die Bildqualität weiter zu erhöhen benutzen wir das Medikament Buscopan®, dass Ihnen vor der Untersuchung gespritzt wird. Kontraindikation für Buscopan® sind Herzrhythmusstörungen und ein erhöhter Augeninnendruck. Anschließend dürfen Sie für mindestens 6 Stunden nicht Auto-fahren, da Buscopan® das Scharfstellen des Auges beeinträchtigen kann. 

    Währen der Untersuchung wird Ihnen in die Vene ein Kontrastmittel gespritzt. Eine allergische Reaktion auf das Kontrastmittel ist möglich, aber sehr selten.

     

    WELCHE PATIENTEN DÜRFEN NICHT UNTERSUCHT WERDEN?

    Sollten Sie einen Herzschrittmacher, einen Nervenstimulator oder eine Innenohrprothese haben, können wir sie leider wegen einer möglichen Fehlfunktion der Implantate im MRT nicht untersuchen.

So wird der Praxisbesuch entspannt:

Planen Sie ausreichend Zeit für den gesamten Praxisbesuch ein.
Die MRT ist ein erprobtes Untersuchungsverfahren.
Unsere Radiologen beantworten Ihnen alle Fragen, wenn etwas unklar ist.
Lassen Sie unser Praxisteam wissen, wenn Sie aufgeregt sind. Unsere Mitarbeiter können sich so besser auf Sie einstellen.
Freunde oder Verwandte begleiten Sie bestimmt gerne zu Ihrem Termin, wenn Sie sich in Gesellschaft wohler fühlen.

MRT-Mythen: Das Strahleninstitut Köln klärt auf

 

  • Mythos 1: „Die Strahlung bei der MRT-Untersuchung ist schädlich."

Falsch. Weil das MRT auf Magnetismus beruht, ist der Körper – anders als beim Röntgen – keiner ionisierenden Strahlenbelastung ausgesetzt. Deshalb ist die Magnetresonanztomographie ein sehr schonendes und risikoarmes Untersuchungsverfahren.

 

  • Mythos 2: „Mit Tattoos drohen im MRT Verbrennungen."

So pauschal ist das falsch, allerdings sollte man bei Tattoos achtsam sein: Der Grund sind mögliche Metallpartikel in der Farbe. Bei neueren Tattoos, die in Deutschland oder zumindest Europa gestochen worden sind, werden solche Farben nicht mehr verwendet. Bei älteren oder anderswo gestochenen Tattoos klärt das Radiologie-Team das Risiko. Übrigens: Aus demselben Grund sollte man am besten ungeschminkt zum MRT kommen. Denn auch in Make-Up können Metallpartikel enthalten sein.

 

  • Mythos 3: „In der MRT-Röhre ist man ganz allein."

Falsch, denn alleine lassen wir Sie im MRT selbstverständlich nicht: Wir haben jederzeit Sichtkontakt zu unseren Patienten im MRT und können Sie dort auch hören, sind also immer ansprechbar und in unmittelbarer Nähe. Im MRT hat man also immer eine achtsame Begleitung.

 

  • Mythos 4: „Beim MRT muss man ewig stillhalten."

Falsch, denn viele MTR-Untersuchungen dauern nur sehr kurze Zeit. Außerdem arbeiten unsere hochmodernen MRT-Geräte viel schneller und genauer als es früher der Fall war.

 

  • Mythos 5: „Röhre ist gleich Röhre."

Falsch! Es ist ganz wichtig, zwischen MRT und CT zu unterscheiden. Die Magnetresonanztomographie (MRT) bietet in vielen Fällen große Vorteile gegenüber einer Computertomographie (CT), etwa keine ionisierende Strahlung. Lassen Sie sich vor einer Untersuchung in jeden Fall von Experten in unserem Team beraten!