MRT im Strahleninstitut Köln

Die Kernspintomographie (MRT) nutzt an Stelle von Röntgenstrahlen oder radioaktiven Stoffen Radiowellen, um Ihren Körper bildlich darzustellen.

 

WAS PASSIERT BEI EINER KERNSPINTOMOGRAPHIE (MRT)?

Sie legen sich auf einen Untersuchungstisch und werden langsam in den Kernspintomographen geschoben. Die Untersuchungsdauer liegt bei 15 bis 45 Minuten. Während der gesamten Untersuchung werden Sie ärztlich überwacht. Sie können sich jederzeit bemerkbar machen und sind ständig über eine Lautsprecheranlage mit uns verbunden. Patienten mit großer Platzangst bekommen vorher ein Beruhigungsmittel von uns verabreicht. In diesem Fall sollten Sie anschließend nicht selbst am Straßenverkehr teilnehmen.

 

WAS SIE UNBEDINGT BEACHTEN SOLLTEN:

Wenn Sie Metallteile wie Granatsplitter, Metallprothesen oder Gefäßklips in Ihrem Körper haben, teilen Sie uns dies bitte unbedingt vor der Untersuchung mit. Metallteile können, wenn sie in das Magnetfeld gelangen, Verletzungen verursachen. Auch Herzschrittmacher, Nervenstimulatoren oder Shunt-Pumpen sollten nicht in das Magnetfeld gelangen, da hier Defekte verursacht werden können. Bitte achten Sie auch darauf, dass Sie metallhaltige Gegenstände wie Schmuck, Brillen, Uhren sowie Bank- und Kreditkarten mit Magnetstreifen unbedingt in der gesicherten Umkleidekabine lassen. Bei Schwangeren sollte während der ersten drei Schwangerschaftsmonate komplett auf ein MRT verzichtet werden und danach nur in besonderen Ausnahmefällen. Während der Stillzeit sollte danach eine 24-stündige Stillpause eingehalten werden.
Sollte der Einsatz intravenöser Kontrastmittel notwendig sein, besteht in seltenen Fällen die Möglichkeit einer allergischen Reaktion, die z.B. mit leichtem Hautjucken, Quaddelbildung oder Übelkeit einhergeht, aber auch zu Blutdruckabfall oder Luftnot führen kann. Unsere Mitarbeiter sind selbstverständlich auf den Fall einer allergischen Reaktion vorbereitet.

Unsere Leistungen und Untersuchungen im Überblick

  • MRT des Herzens

    Die Herz-MRT bietet ein treffsicheres Verfahren zur Diagnostik von entzündlichen Erkrankungen des Herzmuskels. Zusätzlich zur Information über Anatomie und Funktion des Herzens können nämlich auch typische Merkmale einer Entzündung direkt abgebildet werden. Dazu gehören ein erhöhter Gehalt an Gewebsflüssigkeit, eine vermehrte Ruhedurchblutung und Gefäßdurchlässigkeit wie auch der Untergang von Muskelzellen und ihr Ersatz durch kleine Inseln von Narbengewebe. Durch das Zusammenfügen dieser Informationen kann die Diagnose einer Entzündung gestellt und zugleich der Schweregrad und das Stadium beurteilt werden. Da es sich beim MRT um ein unschädliches Untersuchungsverfahren handelt, kann die Methode auch zur Verlaufskontrolle von Herzmuskelentzündungen herangezogen werden. 

    EINSATZBEREICHE:

    • Quantitative Analyse der links- und rechtsventikulären Funktion: regional, globale Elektionsfraktion
    • Abklärung von Thoraxschmerzen: Angina pectoris, Myokardinfarkt, Perikarditits
    • Quantitative Bestimmung der Infarktgröße und der myokardialen Vitalität nach Myokardinfarkt
    • Stress-MRT: Ischämiedieagnostik bei Verdacht auf KHK und bekannter KHK
    • Diagnostik myokardialer Erkrankungen: Myokarditis, Kardiomyopathien, arrhythmogene RV-Dysplasie
    • Abklärung einer Herzbeteiligung bei Systemerkrankungen: rheumatisch, Kollagenen, Amyloidose, Sarkoidose, Hämochromatose u. a. 
    • Abklärung einer Herzbeteiligung bei Infektionserkrankungen: HIV-Infektion, Borreliose, Echinococcose u. a. 
    • Diagnostik kardialer Raumforderungen: Tumore, Tromben, unklarer Perikarderguss
    • Diagnostik und Verlaufskontrolle bei erworbener Herzklappenfehlern, insbesondere Quantifizierung von Klappenstenosen und - insuffizienzen
    • Diagnostik bei angeborenen Herzfehlern (auch bei Kindern): Morphologie, Shuntquantifizierung, Verlaufskontrolle nach operativer Korrektur
    • Verlaufskontrolle nach katheterinterventionellen und herzchirurgischen Eingriffen: PFO- und ASD-Verschluss, Klappen- und Sortenprothesen, HTx u. a.
    • Diagnostik bei Erkrankungen der herznahen Gefäße: Aortenaneurysma und -dissektion, Carotisstenosen, pulmonale Hypertonie
  • Koronare Herzkrankheiten/MRT-Stressuntersuchung

    Mit dem Herz-MRT kann sowohl die Herzfunktion als auch die Durchblutung in Ruhe und unter Belastung beurteilt werden. Verwendet wird hierfür MRT-Stressuntersuchung. Darüber hinaus gibt es kein anderes Verfahren, das Narben im Herzmuskel mit so hoher Empfindlichkeit direkt zeigen kann. Ein Herzinfarkt kann durch das MRT zuverlässig nachgewiesen und in der Ausdehnung beurteilt werden, unabhängig davon, wann das Ereignis stattgefunden hat. Aufgrund der wissenschaftlich nachgewiesenen höheren Treffsicherheit im Nachweis von Herzwandnarben und Durchblutungsstörungen besitzt das Herz-MRT einschließlich der Stressuntersuchung einen diagnostischen Vorteil. Mit ihr lässt sich genauer vorhersagen, ob ein Eingriff an den Herzkranzgefäßen und somit eine Herzkatheteruntersuchung notwendig wird oder nicht. Das MRT verursacht keine Strahlenbelastung und eignet sich deshalb auch zur Therapie- und Verlaufskontrolle der koronaren Herzkrankheit. Einschränkungen in der Anwendung sind selten und betreffen insbesondere Herzschrittmacherträger.

    DIE MRT-STRESSUNTERSUCHUNG

    Die MRT-Stressuntersuchung dient der Erkennung von Herzdurchblutungsstörungen. Für die Untersuchung wird das Herz einer künstlichen Belastung ausgesetzt. Dies erfolgt mit einen der beiden im Folgenden genannten Verfahren, zu denen unterschiedliche Medikamente verwendet werden.

    Untersuchung des Blutflusses durch den Herzmuskel – Perfusionsuntersuchung

    Das Herz wird dabei mittels der körpereigenen Substanz Adenosin belastet. Die Durchblutung wird durch die Gabe eines speziellen nebenwirkungsarmen Kontrastmittels untersucht. Der Durchfluss des Kontrastmittels durch das Herz kann mit dem MRT verfolgt werden. Verzögerungen beim Durchfluss bzw. fehlende Kontrastmittelanflutung bedeuten eine verminderte Durchblutung dieser Region. Je stärker die Durchblutung gestört ist, desto später erfolgt die Anflutung des Kontrastmittels im Herzmuskel und desto größer ist die Ausdehnung der betroffenen Region. Mit diesem Verfahren gelingt eine exakte Analyse der Pumpfunktion, der Wandbewegung, der Herzklappentätigkeit, der Funktion der Herzkranzgefäße und der Vitalität.

    Untersuchung der Herzmuskelfunktion – Wandbewegungsanalyse

    Das Herz wird dabei mit der Substanz Dobutamin belastet. Die Wandbewegungen des Herzmuskels werden unter Belastung aufgezeichnet. Regionen mit einer unzureichenden Durchblutungsreserve weisen im Vergleich zu gesunden Arealen eine gestörte Wandbewegung auf. Die mit diesen Verfahren gewonnenen Informationen helfen dem Arzt bei der Planung notwendiger Behandlungen. Das Vorhandensein bzw. die Bedeutsamkeit einer Verengung der Herzkranzgefäße kann dadurch beurteilt und somit das Risiko eines Herzinfarkts besser eingeschätzt werden.

    Aus der Medikamentengabe bei der MRT-Stressuntersuchung resultieren spezielle Risiken und Nebenwirkungen. Unsere Mitarbeiter klären Sie gerne darüber auf. 

    UNTERSUCHUNGSVORBEREITUNG

    Wenn eine Stress-MRT-Untersuchung geplant ist mit der Gabe von Adenosin (einer körpereigenen Substanz) , sollte 24 h vor der Untersuchung kein Kaffee (auch kein koffeinfreier Kaffee), kein Tee, keine Cola oder Schokolade zu sich genommen werden, da hierdurch die Wirkung blockiert werden kann. Ansonsten sind keine weiteren Vorbereitungsmaßnahmen notwendig.

    Vorerkrankungen sollten mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Gerade wenn es sich um eine Erkrankung des Herzens handelt, zum Beispiel bei einem AV-Block oder auch bei Lungenerkrankungen, die die regelmäßige Medikamenteneinnahme mit dem Wirkstoff Theophyllin erfordert. Medikamente können in der Regel weiter eingenommen werden, z. B. auch Betablocker. 

    UNTERSUCHUNGSABLAUF

    Die Untersuchung erfolgt in entspannt liegender Position. Zur Vorbereitung auf eine Kontrastmittelgabe legen wir eine Venenverweilkanüle in die Armbeuge und gegebenenfalls einen zweiten Zugang für die Gabe von Adenosin bei einer zusätzlichen Stressuntersuchung. Die Untersuchung dauert je nach individueller Gestaltung zwischen 35 Min und 1 h. Mittels spezieller Spulen, die in Höhe des Herzens im Bereich des Rückens und der Brust aufgelegt werden, ist es möglich, das Herz darzustellen. Komplikationen treten bei dieser Untersuchung kaum auf. Kontrastmittelzwischenfälle oder Begleitreaktionen durch das Adenosin sind sehr selten. Bitte lesen Sie hierzu auch unseren Aufklärungsbogen über die Kernspintomographie.
    Während der Untersuchung werden Sie sowohl radiologisch als auch kardiologisch beobachtet.

    WAS LEISTET DIE METHODE?

    Durch die ständige Verbesserung der Kernspintomographie im Bereich der Herzdiagnostik ist es uns heute möglich, mit der modernsten nicht invasiven und strahlungsfreien Untersuchungsmethode krankhafte Veränderungen des Herzens mit hochauflösender ultraschneller Technik präzise zu diagnostizieren.
    Zu den häufigsten Fragestellungen gehören die Abklärung angeborener oder erworbener Herzfehler, krankhafter Veränderungen des Herzmuskels und der Herzklappen, Blutgerinnsel in den Herzkammern oder der Nachweis von Herztumoren.

    Besonders häufig wird die Untersuchung zur Vitalitätsprüfung des Herzmuskels sowie zum Ausschluss von Durchblutungsstörungen eingesetzt. Hierbei können Herzwandbewegungsstörungen sowie Ausdehnungen von Infarktarealen durch Kontrastmittelverteilungen im Herzmuskel bestimmt werden.

    Mit der Stress-MRT wird durch die Gabe von Adenosin eine kurze Belastungssituation künstlich erzeugt und nach Gabe von Kontrastmittel können Durchblutungsstörungen des Herzmuskels unter Belastung aufgedeckt werden. Dieses Verfahren kommt auch zum Einsatz zur Verlaufsbeobachtung nach einer Bypass-Op oder Ballondilatation, mit und ohne Stent, sowie zur Darstellung des Ausmaßes eines Herzinfarktes. Hierbei ist es wichtig zu wissen, wie ausgedehnt Durchblutungsstörungen sind, was erheblichen Einfluss auf die weitere Therapie hat.

    Zur direkten Darstellung der Herzkranzgefäße ist jedoch weiterhin die CT-Untersuchung die Methode der Wahl, da die Kernspintomographie diese Gefäße nur unzureichend darstellen kann.

  • MRT der Galle (Kernspin-Cholangio-Pancreaticographie)

    UNTERSUCHUNGSVORBEREITUNG UND ABLAUF 

    Die Untersuchung erfolgt in liegender Postion und wird ohne den Einsatz intravenöser Kontrastmittel durchgeführt. Das Verfahren ist völlig schmerzfrei. Sie werden auf dem Untersuchungstisch in das geräumige vorne und hinten geöffnete Gerät geschoben. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten. Während der gesamten Zeit werden Sie beaufsichtigt. Komplikationen sind bei dieser Untersuchung nicht bekannt. Zur Beruhigung der Magen-Darmaktivitäten spritzen wir ein entsprechendes Medikament (Buscopan).

    WAS LEISTET DIE METHODE? 

    Die Untersuchung der Gallenwege ist durch die Magnetresonanz-Cholangio-Pancreaticographie (MRCP) deutlich vereinfacht worden. Sie ermöglicht die Darstellung der Gallenwege und des Pankreasgangsystems ohne Einsatz von Kontrastmitteln. Im Gegensatz zur veralteten konventionellen intravenösen Gallenwegsdiagnostik ist die MRCP für den Patienten völlig belastungsfrei. Die Methode ist unabhängig von der Ausscheidungsfunktion der Leber.

    Die Untersuchung ist geeignet zum Nachweis von Gallensteinen und bösartigen sowie entzündlichen Veränderungen der Gallenwege.

    Sie ist somit heute eines der wichtigsten nicht-invasiven Diagnoseverfahren bei Erkrankungen der Gallenwege.

  • MRT der Gefäße (Angiographien)

    UNTERSUCHUNGSVORBEREITUNG UND ABLAUF  

    Eine besondere Vorbereitung ist hierfür nicht notwendig.

    Die Untersuchung erfolgt in liegender Position. Zur Vorbereitung auf die Kontrastmittelinjektion legen wir Ihnen eine Venenverweilkanüle in die Armbeuge. Danach werden Sie mit dem Untersuchungstisch in das geräumige vorne und hinten geöffnete Gerät geschoben. Die Untersuchung dauert etwa 15 – 20 Minuten. Sie werden von uns während der gesamten Zeit beaufsichtigt. Komplikationen treten bei dieser Untersuchung kaum auf. In seltenen Fällen kann es zu Kontrastmittelunverträglichkeiten kommen.

    WAS LEISTET DIE METHODE?

    Es besteht die Möglichkeit, die Untersuchung sowohl ohne als auch mit einer intravenösen Kontrastmittelgabe durchzuführen. Die native Untersuchung (ohne Kontrastmittel) wird hauptsächlich für die Darstellung der Hirngefäße verwendet und die kontrastmittelunterstützte Untersuchung für die übrigen Gefäßabschnitte.

    Die Untersuchung eignet sich besonders für die Darstellung von Gefäßveränderungen bei Arteriosklerose („Arterienverkalkung“). Sowohl die Bauchschlagader (Aorta) und die Becken- und Beingefäße als auch die Nieren- oder Baucharterien können dargestellt werden. Gefäßanomalien wie zum Beispiel Aussackungen der Blutgefäße, Kurzschlussverbindungen (Shunts) oder Gefäßspasmen (Einengungen von Gefäßen zum Beispiel unter Wärme-oder Kältereiz) lassen sich ebenfalls im MRT beurteilen.

    Der entscheidende Vorteil für Patienten ist, dass die kernspintomographische Gefäßuntersuchung weitgehend risikolos von uns durchgeführt werden kann und keine stationären Ruhephasen eingehalten werden müssen. Außer durch eine Venenverweilkanüle in einer Armbeugevene und der Gabe eines intravenösen Kontrastmittels ist die Untersuchung für den Patienten nicht belastend.

  • MRT der Brust

    Die Kernspintomographie ist ein wertvoller Bestandteil der Mammadiagnostik. Sie kommt zum Einsatz, wenn eine ausführliche Diagnostik mittels Mammographie, Ultraschall und evtl. sogar Biopsien keine ausreichende Klarheit über den Gesamtbefund ergeben haben.

    Sie wird üblicherweise eingesetzt: 

    • Vor einer notwendigen Brustkrebsoperation, sollte der Verdacht auf weitere in der Mammographie und in der Sonographie nicht erkennbare Herde bestehen.
    • Wenn in der Achselhöhle Metastasen auftreten und der Arzt ein verstecktes Mammakarzinom vermutet.
    • Wenn nach einer Krebsoperation mittels Mammographie und Ultraschall ein Tumorrezidiv nicht sicher ausgeschlossen werden kann. (Diese Untersuchung kann dann frühestens 6 Monate nach abgeschlossener Operation oder 12 Monate nach erfolgter Bestrahlung erfolgen.)
    • Sinnvoll kann das MRT der Brust auch sein, wenn der Verdacht auf eine Ruptur einer Silikonprothese besteht.
    • Manchmal ist ein MRT auch im Rahmen der Krebsvorsorge empfehlenswert, wenn das Brustdrüsengewebe zu dicht oder durch mastapathische Veränderungen (Vermehrung des Bindegewebes) nicht ausreichen in der Mammographie und im Ultraschall beurteilter ist.
    • In der Brustkrebsfrüherkennung bei jungen Frauen mit genetisch nachgewiesener familiärer Brustkrebsgefährdung.

    Die Kernspintomographie der Brust ist eine hochsensible Methode und deshalb auch schwer zu interpretieren, da auch oft gutartige Veränderungen der Brust sich in dieser Untersuchung mit einer Kontrastmittelanreicherung zeigen. Somit wird relativ oft „falscher Alarm“ ausgelöst.

    Bitte bringen Sie aktuelle Mammographie- oder Sonographiebefunde zu Ihrer Untersuchung mit. Während der ca. 25-minütigen Untersuchung sollten Sie völlig bewegungslos auf dem Bauch im Gerät liegen bleiben.

    Die Kernspintomographie der Brust ist nur bei bestimmten Indikationen eine Kassenleistung der gesetzlichen Krankenkasse. Unsere Ärzte können Sie hier genau beraten.

  • MRT der Nieren- und Harnleiter (Urographien)

    UNTERSUCHUNGSVORBEREITUNG UND ABLAUF

    Die Untersuchung erfolgt in bequemer, liegender Position in unserem Kernspintomographiegerät. Das MRT der Nieren und Harnleiter erfolgt ohne den Einsatz von intravenösen Kontrastmitteln und ist völlig schmerzfrei. Sie werden mit dem Untersuchungstisch in das geräumige vorne und hinten geöffnete Gerät geschoben. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten. Während der gesamten Zeit werden Sie von uns beobachtet. Komplikationen sind bei dieser Untersuchung nicht bekannt. Zur Beruhigung der Magen-Darmaktivitäten spritzen wir ein entsprechendes Medikament (Buscopan).

    WAS LEISTET DIE METHODE?

    Die kernspintomographische Darstellung der Nieren und der ableitenden Harnwege stellt eine besondere Alternative zur konventionellen Nierenuntersuchung dar. Sie kommt ohne belastende Strahlung und ohne die Gabe eines intravenösen Kontrastmittels aus. Die Untersuchung kann auch bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion durchgeführt werden. Die Methode eignet sich sowohl für die Darstellung der Nieren um entzündliche oder tumoröse Veränderungen abzuklären als auch für die Darstellung des Nierenhohlraumsystems und der ableitenden Harnwege. Hierbei können sehr zuverlässig Abflussstörungen dargestellt werden. Besonders vorteilhaft ist bei dieser Untersuchungstechnik auch die rotierende Darstellung der Nieren, mit der man einen räumlichen Eindruck von der Lage der Nieren und der Harnwege bekommt.

  • MRT der Wirbelsäule

    UNTERSUCHUNGSVORBEREITUNG UND ABLAUF 

    Ein MRT der Wirbelsäule wird durchgeführt, wenn seit längerer Zeit Rückenschmerzen bestehen oder wenn die Schmerzen vom Rücken in die Arme/Hände oder Beine/Füße ausstrahlen. Letztere sind sogenannte radikuläre Schmerzen, d. h. die Schmerzen entstehen durch eine Irritation einer oder mehrerer Nervenwurzeln.

    Mithilfe des MRT können Bandscheibenvorwölbungen sowie Bandscheibenvorfälle sicher diagnostiziert werden. Auch Verschleißerscheinungen an den Gelenken der Wirbelsäule sind deutlich sichtbar. Des Weiteren kann der Rückenmarkkanal beurteilt werden und eine Spinalkanalstenose inklusive ihres exakten Ausmaßes diagnostiziert werden. 

  • MRT der Gelenke

    UNTERSUCHUNGSVORBEREITUNG UND ABLAUF

    Das MRT der Gelenke ist eine der am häufigsten durchgeführten Untersuchungen überhaupt. Hier können z. B. am Kniegelenk feinste Meniskusrisse nachgewiesen werden. Auch knöcherne Veränderungen und Bandläsionen sind eindeutig zu diagnostizieren. Bei Schulterschmerzen ist das MRT ebenfalls eine der maßgeblichen Untersuchungen. Insbesondere Impingemente (Einklemmungen) und entzündliche Veränderungen im Rahmen einer rheumatischen Erkrankung können eindeutig nachgewiesen werden.

  • MRT des Kopfes

    VORBEREITUNG AUF DIE UNTERSUCHUNG

    Untersuchungen des Kopfes (Schädel und Gehirn) erfordern keine besondere Vorbereitung. Die Untersuchungsdauer beträgt in der Regel ca. 20 Minuten. Durch die moderne Gerätetechnik wird die Untersuchung von den meisten Patienten als wenig belastend empfunden.

    WAS LEISTET DIE METHODE?

    Das MRT des Kopfes ist eine der wichtigsten MRT-Untersuchungen, da mit ihrer Hilfe entzündliche (z. B. Multiple Sklerose), tumoröse (Hirntumore, Metastasen) und durchblutungsbedingte Veränderungen des Gehirns (z. B. Bluthochdruck) dargestellt werden können. Auch können mit ihrer Hilfe frische und ältere Schlaganfälle (Hirninfarkte) sowie Blutungen diagnostiziert werden.

  • Multiparametrische MRT der Prostata

    Die multiparametrische MRT der Prostata auch als funktionelle MRT der Prostata bezeichnet, ist eine moderne Diagnosemöglichkeit der Prostata. Die wichtigste Indikation für die Untersuchung ist der Tumorausschluss bei Patienten, die bereits eine negative Biopsie erhalten haben aber immer noch einen erhöhten PSA-Wert aufweisen. Wir befunden die MRT der Prostata nach den neuesten PI-RADS Empfehlungen.

     

    SIE WIRD EINGESETZT:

    - zur Tumorsuche bei erhöhtem PSA ohne vorherige Biopsie (Detektion - Primärindikation)

    - zur Tumorsuche bei erhöhtem PSA nach negativer vorheriger Biopsie (Detektion - Sekundärindikation)

    - bei Tumorausbreitung / Staging bei histologisch gesichertem Prostatakarzinom

    - zur Verlaufskontrolle im Rahmen der aktiven Überwachung

    - zum Ausschluss eines Prostatakarzinom-Rezidiv nach erfolgter Therapie

     

    WIE LÄUFT DIE UNTERSUCHUNG AB?

    Sie liegen während der Untersuchung auf dem Rücken. Die Messspule wird über das Becken gelegt. Eine endorektale Spule wird nicht verwendet. Ihre Arme liegen entspannt auf dem Bauch. Während der Untersuchung sollten Sie möglichst still liegen. Die gesamte Untersuchung dauert etwa eine Stunde. Bitte Planen Sie den Aufenthalt in der Praxis mit Vorbereitung und Untersuchung für 1,5 - 2 Stunden ein.

     

    WAS MUSS ICH VOR DER UNTERSUCHUNG BEACHTEN?

    Bitte kommen Sie zu der Untersuchung mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder planen Sie eine Abholmöglichkeit ein (siehe Medikamente).

    Sie sollten bis zu 4 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr Essen und keinen Kaffee trinken, da so die Darmtätigkeit angeregt wird und sich die Bildqualität verschlechtert. Wasser dürfen Sie gerne trinken. Bitte nehmen Sie auch ihre Medikamente normal ein. 

    In einzelnen Studien wurde gezeigt, dass sexuelle Aktivität unter bestimmten Umständen Einfluss auf die Bildqualität hat, so dass es empfehlenswert sein kann 4 Tage vor einer geplanten Untersuchung enthaltsam zu sein.

     

    WERDEN MEDIKAMENTE ODER KONTRASTMITTEL BENÖTIGT?

    Um die natürliche Darmbewegung zu reduzieren und die Bildqualität weiter zu erhöhen benutzen wir das Medikament Buscopan®, dass Ihnen vor der Untersuchung gespritzt wird. Kontraindikation für Buscopan® sind Herzrhythmusstörungen und ein erhöhter Augeninnendruck. Anschließend dürfen Sie für mindestens 6 Stunden nicht Auto-fahren, da Buscopan® das Scharfstellen des Auges beeinträchtigen kann. 

    Währen der Untersuchung wird Ihnen in die Vene ein Kontrastmittel gespritzt. Eine allergische Reaktion auf das Kontrastmittel ist möglich, aber sehr selten.

     

    WELCHE PATIENTEN DÜRFEN NICHT UNTERSUCHT WERDEN?

    Sollten Sie einen Herzschrittmacher, einen Nervenstimulator oder eine Innenohrprothese haben, können wir sie leider wegen einer möglichen Fehlfunktion der Implantate im MRT nicht untersuchen.

Untersuchung im offenen MRT

 

 

Mit neuen Perspektiven in die Zukunft

Mit unserem offenen Hochfeld-MRT bieten wir unseren Patienten kernspintomographische Diagnostik auf dem neuesten Stand der Technik. Bildqualität und Komfort vereinen sich während der Untersuchung in unsererem offenen Kernspintomograph Panorama HFT. So schaffen wir mit detaillierteren Bildern die Grundlage für sichere Diagnosen.

Der Panorama HFT ist aufgrund seiner hohen Feldstärke (1,0 Tesla) für alle Untersuchungen geeignet. Ob Gelenke, innere Organe, Nerven oder Gefäße: Ganz ohne Röntgenstrahlenbelastung werden detaillierte, präzise Darstellungen aller Körperregionen und kleinster Körperteile angefertigt.

 

 

 

 

Vorteile des Panorama HFO auf einen Blick

Sicherere Diagnosen dank optimaler Bildqualität
Mehr Flexibilität durch die Möglichkeit kinematischer Gelenkuntersuchungen
Hervorragende Einsatzmöglichkeiten dank eines vertikalen Magnetfeldes
Erhöhter Patienten-Komfort durch 360° Rundumausblick
Optimale Bildqualität dank ruhiger und entspannter Patienten

 

 

 

Entspannte Untersuchung durch Liegekomfort

Herkömmliche Röhrensysteme haben vergleichsweise enge Tunnelöffnungen, die bei vielen Patienten Klaustrophobie auslösen. Unser offenes MRT Panorama MR - der erste völlig offene Hochfeld-Magnetresonanztomograph mit 360° Rundumausblick - ermöglicht eine entspannte Untersuchungssituation.

 

Auch für übergewichtige Menschen eignet sich der Panorama aufgrund der 160 cm weiten Öffnung (im Vergleich zu „Tunnelsystemen" mit Öffnungen von ca. 60-70 cm). Im Panorama liegen Patienten bequem und ruhig – ganz ohne Enge. Dieser Komfort verstärkt die hohe Bildqualität, weil Patienten besser still liegen können und die Bilder nicht verwackeln. Und umso klarer die Aufnahmen sind, umso sicherer ist die Diagnose. Eine Untersuchung im Philips Panorama HFO bietet aber vor allem präzise Ergebnisse.

 

 

 

 

 

Freiraum für Flexibilität

Durch das offene Konzept und die Spannbreite von 160 cm werden erstmals kinematische Gelenkuntersuchungen (z.B. Schulter, Knie und Wirbelsäule) ermöglicht. So lassen sich bewegte Bilder der Gelenkbeugung und hochauflösende Bewegungsstudien erzeugen, mit deren Hilfe Veränderungen dynamisch in allen Ebenen beurteilt werden können.

 

Leistung für ausgezeichnete Bildqualität 

Dank des einzigartigen vertikalen Magnetfeld-Designs ist die erreichte Bildqualität unseres Panorama HFO mit der eines herkömmlichen 1.5T-Tunnelsystems vergleichbar. Bilder des Hirnstamms zeigen dank der Feldstärke kaum Magnetisierbarkeitseffekte, Bilder der Wirbelsäule lassen Nervenwurzeln nahezu ohne Artefakte erkennen und bei Bildern des Muskel-Skelett-Systems werden hervorragende Kontrastierungen erzielt.

 

 

Eltern und Kinder gemeinsam im MRT

Kleine Patienten brauchen eine besonders aufmerksame Betreuung während einer MRT-Untersuchung. Wer könnte das besser als die Eltern? Unser offenes MRT Philips Panorama bietet durch seine offene Bauweise genug Raum für Eltern und Kind. Die Eltern können während der gesamten Untersuchung dabei bleiben und dem Kind so Sicherheit geben.

 

 

Kernspintomographie bei Open MRT

Orthopädische Bildgebung mit Funktionsdiagnostik
Neurologische Bildgebung
Pädiatrische Bildgebung (bei Bedarf mit Anästhesie)
Senologische Bildgebung
Abdominale Bildgebung
Der Panorama HFO von Philips - mit neuen Perspektiven in die Zukunft.

Eduardus Krankenhaus Köln

Unser Panorama HFO steht an unserem Standort im Eduardus Krankenhaus Köln.

 

Eine Untersuchung im offenen MRT ist für Privatpatienten möglich und für Patienten mit Kostenübernahme (z.B. bei Platzangst).

 

Eduardus Krankenhaus Köln

Custodisstraße 3-17

50679 Köln

 

So erreichen Sie uns mit dem ÖPNV:

ICE: bis Bahnhof Köln-Deutz
KVB: Linie 3 und Linie 4, Haltestelle Suevenstraße

 

Anreise mit dem Auto:

Das Eduardus-Krankenhaus liegt in der Kölner Umweltzone - Sie erreichen uns mit dem Pkw nur noch mit einer Schadstoffplakette. In der Alarichstraße befindet sich ein Besucherparkplatz des Eduardus-Krankenhauses.