Ultraschall (Sonographie)

Die risikoarme, schmerzlose und strahlen-expositionsfreie Ultraschalldiagnostik wird von allen medizinischen Fachdisziplinen genutzt. 

Mit Ultraschallwellen können wir besonders schonend und ohne jede Strahlung Ihren Körper durchleuchten. Diese Wellen liegen mit mehr als 1-30 Millionen Schwingungen pro Sekunde weit oberhalb der menschlichen Hörgrenze. In der Tierwelt dient Ultraschall zum Beispiel Fledermäusen oder Delfinen zur Orientierung. Nebenwirkungen und Risiken können ausgeschlossen werden. Die Untersuchung eignet sich daher auch für Patienten mit Kontrastmittel-Allergien und während der Schwangerschaft.

Mit der Ultraschalldiagnostik können Schilddrüse, Brust, Halsgefäße, sowie sämtliche Organe des Bauchraumes untersucht und krankhafte Veränderungen frühzeitig und schnell erkannt werden.

 

Wie läuft die Ultraschall-Untersuchung ab?

Zur Durchführung der Ultraschalluntersuchung legt sich der Patient bequem auf eine Untersuchungsliege. Dann wird ein Gel auf Wasserbasis auf den Schallkopf gegeben, um einen besseren Kontakt zwischen Haut und Schallkopf zu bekommen. So können z. B. Bauchorgane in verschiedenen Ebenen dargestellt werden. Die Untersuchung ist schmerzfrei und komplikationslos.

Die Sonographie arbeitet ohne Belastung durch Röntgenstrahlen und kann deshalb auch ganz unbedenklich während einer Schwangerschaft eingesetzt werden. Der Schallkopf dient zuerst zur Aussendung und dann zum Empfang der reflektierten Schallwellen. Die Schallwellenreflektionen sind hierbei abhängig von der Art des untersuchten Gewebes. 

Moderne Sonografiegeräte ermöglichen sehr feine, teils auch farbige Bilder mit einer sehr hohen Auflösung, deutlich unter einem Millimeter.

Die Untersuchung dauert je nach Fragestellung fünf bis 45 Minuten und ist für den Patienten völlig schmerzfrei. 

 

 

Wann wird eine Sonographie gemacht? 

Die Untersuchung eignet sich besonders zur schnellen unkomplizierten Betrachtung von Bauchorganen, z.B. der Leber oder der Gallenblase bei Entzündungen und Steinleiden, sowie der Schilddrüse. Auch im Bereich der Unfallmedizin kommt sie zum Einsatz zur schnellen Beurteilung möglicherweise mitverletzter Bauchorgane. Eine besondere Rolle spielt sie bei uns aber zur Beurteilung des Brustdrüsengewebes in der Mammadiagnotik.

Hochauflösende Schallköpfe, wie sie bei uns zum Einsatz kommen, lassen eine genaue Beurteilung des Gewebes zu, so dass selbst kleinste Tumore hiermit entdeckt werden können. Auch zur Darstellung des Blutflusses und in der Gelenkdiagnostik findet sie ihre Anwendung. 

 

Vorteile

Belastungs- und strahlungsfrei für Patienten und Untersucher
Risikoarm
Schmerzlose Untersuchung
Sicherer und schneller Befund
Sehr gute Darstellung von Weichteilen

Anwendungsfelder von Ultraschall

Abdomen-Sonografie: Ultraschall-Untersuchung der Bauchorgane, zum Beispiel Niere, Leber, Gallenblase, Darm, Baucharterien.
Mammasonografie: Untersuchung der Brustdrüse zur Krebs-Früherkennung.
Gelenkdiagnostik: zur Darstellung des Blutflusses